Einkochtopf – Zeit für den Winter mit dem Einkochtopf

Ein Einkochtopf ist eine tolle Sache. Durch das haltbar machen von Obst und Gemüse kannst du auch außerhalb der normalen Erntezeit viele leckere Dinge auf deinen Speiseplan bringen. Fruchtige Tomatensoße in Winter, leckere Apfelfüllung im Sommer und das ganze Jahr Obst und Gemüse – das alles ist durch Einmachen möglich. Die vorbereiteten Speisen füllst du in spezielle Gläser und stellst diese in den Einkochtopf. Dort werden sie unter Vakuum sterilisiert.

Nur so können die Speisen wirklich lange haltbar gemacht werden. Die Gläser kannst du dann in die Speisekammer oder einen kühlen, abgedunkelten Keller stellen. So hast du immer was für ein schnelles Essen auf Lager. Wie so ein Einkochtopf funktioniert, welches Zubehör du evtl. brauchst und was man alles damit tun kann, das erfährst du hier. Hier weiterlesen!

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Einkochen und Einkochtopf: Was ist das?

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Einkochautomat.

Bei einem Einkochtopf handelt es sich um eine Topfart, welche für das Einmachen von Speisen in Gläsern geschaffen wurde. Für das Einlegen von Gemüse und Obst oder auch um Soßen, Suppe und andere Gerichte haltbar machen, brauchst du so einen speziellen Topf. Wichtig ist dabei, dass die Gläser vor dem Befüllen sterilisiert werden. Du solltest sie gründlich reinigen und sicherheitshalber noch mal mit sehr heißen Wasser ausspülen. Bleiben Keime in den Gläsern, dann nützt dir auch der Einkochtopf nichts. Schimmelbefall ist vorprogrammiert und macht deine ganze Arbeit zunichte.

Beim Einkochen im Einkochtopf entsteht ein Vakuum im Glas. Es wird sterilisiert und der Unterdruck hält zudem den Deckel fest zu. All das ist wichtig, um ein Verderben des Essens zu vermeiden. Kommt Luft in das Glas, würde die Speise faulen und gären. Hier geht es zur Übersicht!

Fertiggerichte einkochen

Einkochen von Fertiggerichten, schnell ein Essen auf den Tisch zaubern, Eingelegtes Gemüse.
Tomaten mit Basilikum in einem Einmachglas.

Mit dem Einkochen von Fertiggerichten nach deinen Lieblingsrezepten kannst du bei Zeitdruck schnell ein Essen auf den Tisch zaubern. Spaghettisoße aus dem Glas und noch schnell die Nudeln gekocht, so ist dein Essen ruckzuck fertig. Nur noch für den Nachtisch ein Glas mit eingekochtem Kirschen öffnen, so bekommst du schnell zum Pudding ein kleines Highlight dazu. Eingelegtes Gemüse oder auch eingekochte Bohnen als schnellen Salat zubereitet, peppen die Auswahl beim Abendbrot auf.

Das Einkochen hat seinen Namen dabei von der tatsächlichen Herstellung. Die befüllten Gläser stellst du mit dem fest zugedrehten Deckel in einen Einkochtopf. Durch die konstante Hitze entstehen das Vakuum und der notwendige Druck zum Haltbarmachen. Gerade beim Einkochen der Gartenernte kommen oft große Mengen zusammen. Wie kannst du also Gläser, gefüllt mit Speisen aus 30 Kilogramm Äpfeln, so einfach einkochen? Hier leistet dir der Einkochtopf gute Dienste. Er bietet die richtigen Voraussetzungen und das Zubehör für ein sicheres Einkochen.

Darüber hinaus kommt der Einkochtopf mit einem beachtlichen Volumen daher. Mit oft 30 Litern Fassungsvermögen bietet er genügend Platz für eine größere Menge an Einmachgläsern. Das kann schon ein großer Vorteil sein, denn der eigentliche Einkochvorgang braucht so seine Zeit.

Allerdings gibt es auch ein paar kleinere Modelle, welche besonders für das Einkochen von Resten geeignet sind. Auch kleinere Mengen selbst hergestellter Obstsäfte (im Entsafter) kannst du in Gläsern oder besser noch in Flaschen gut im Einkochtopf haltbar machen. Wenn du Flaschen verwenden willst, dann achte darauf, dass diese aus hitzebeständigem Glas gefertigt sind. Besonders gut geeignet ist Borosilikatglas.

So ist der Einkochtopf aufgebaut

Grundsätzlich ist der Einkochtopf nur ein schlichter Topf in großer Ausführung. Allerdings sind es auch hier die Details, die ihn auszeichnen. So besteht er meistens aus einem großen Topf mit zwei Henkeln und einem Deckel. Im Deckel ist oft ein Loch für das Einführen des Thermometers vorhanden. Dies ist zwar nicht immer der Fall, erleichtert dir aber Arbeit enorm.

Darüber hinaus spielt in erster Linie der Einsatz eine wichtige Rolle. Dieser ist eine Art Rost, der mithilfe von zwei Henkeln in den Topf gelegt werden kann. Auf diesem Rost müssen später die Einmachgläser gestellt werden. Ohne diesen Einsatz könnten die Gläser sonst beim Einkochen brechen. Unabhängig von diesem Aufbau kann der Einkochtopf auch noch mit Zusätzen ausgestattet sein.

Video: Markeneinkochtopf ausgepackt

Quelle: Der Kanal Garteneinkochfee auf YouTube

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Verwendungsmöglichkeiten für den Einkochtopf in der Küche

Klar, in erster Linie ist der Einkochtopf zum Einkochen da. Das heißt also, dass du eine Menge Lebensmittel in Gläser füllen und danach einkochen kannst. Viele kennen als Beispiel dafür eingelegtes Gemüse und Kompott. Gerne werden auch Marmeladen konserviert. Immer mehr wird jetzt auch Tomatenmark als Grundlage für Soßen eingekocht. Das geht ebenso mit schon fertigen Eintöpfen bzw. Suppen und Fleischgerichten. Probiere es mal mit deinem selbst gemachten Apfelmus aus. Einfach nur lecker.

Darüber hinaus lässt sich dieser Topf aber noch anderweitig verwenden. Besonders hervorzuheben ist hier die Funktion des Entsaftens. Beim Dampfentsaften werden die Zellen der Früchte durch den entstehenden Dampf im Einkochtopf zerstört und das Wasser tritt aus. Am Boden sammelt sich somit der aromatische Saft des Obstes an. Der Vorteil hierbei ist, dass auch dieser Saft schon bereit zum Abfüllen und Haltbarmachen ist, da er ja heiß extrahiert wurde.

Genauso kannst du im Einkochtopf Speisen warmhalten. Diese Funktion lohnt sich durch das große Fassungsvermögen gerade bei Feiern mit der Familie oder Freunden. Verfügt er außerdem über einen Hahn, lassen sich Saft und Co einfach direkt abzapfen und genießen. Schlussendlich kannst du ihn natürlich auch als regulären Kochtopf verwenden.

Ausstattungen im Überblick

Der klassische Einkochtopf besteht also aus Topf und Deckel. Als Zusatzausstattung müssen Einsatz und Thermometer dabei sein, die das Einkochen erst wirklich ermöglichen. Es gibt aber noch zusätzliche Ausstattungen. Dazu gehört ein Zapfhahn, der nahe am Boden des Topfes angebracht ist. Aus diesem kannst du entweder heißes Wasser nach dem Einwecken entnehmen oder auch Getränke und Suppenbrühe abzapfen. Möchtest du deinen Einkochtopf auch als Entsafter verwenden, halte Ausschau nach einem Entsaftereinsatz.

Unabhängig davon solltest du allerdings vor dem Kauf immer darauf achten, dass immer ein passendes Thermometer dabei ist. Das ist wichtig, damit du die Temperatur beim Einwecken kontrollieren kannst. Das stellt wiederum sicher, dass du auch heiß genug einkochst und die Lebensmittel bei entsprechender Lagerung lange haltbar sind.

Emaille oder Edelstahl?

In der Welt der Einkochtöpfe triffst Du in der Regel auf zwei Materialien: Emaille und Edelstahl. Dabei kann man sagen, dass Emaille ein paar klare Vorteile gegenüber Edelstahl hat. So rostet es nämlich nicht und isoliert die Wärme sehr gut. Darüber hinaus lässt es sich aufgrund seiner Oberfläche leichter reinigen. Es ist auch kein Geheimnis, dass Emailletöpfe hübsch aussehen. Dabei wirken die Modelle aus Emaille noch eher altmodisch und erinnern an die alten Töpfe aus Omas Küche. Edelstahl sieht dem hingegen sehr modern aus. Es besteht keine Gefahr, dass er springt. Entscheidest du dich allerdings für einen hochwertigen Topf aus Emaille, ist deine Angst unbegründet.

Einkochtopf vs. Einkochautomat

Du wirst auf der Suche nach einem Topf zum Einkochen sowohl den Einkochtopf als auch den Einkochautomat finden. Dabei lassen sich die Unterschiede und Vorteile einfach erklären. Der Einkochtopf ist ein einfacher Topf, welcher am Herd verwendet wird. Der Einkochautomat arbeitet elektrisch und benötigt deshalb nur eine Stromquelle. In ihm sind außerdem auch ein Temperaturregler und je nach Modell eine Zeitschaltuhr integriert. Das hat den Vorteil, dass du die Temperatur nicht ständig kontrollieren musst. Somit kannst du sicher sein, dass du mit der richtigen Temperatur und Zeitdauer einweckst.

Beim Einkochtopf bist du also mehr auf dich alleine gestellt und hast ein wenig mehr Aufwand. Dafür kann er aber auch nichts so schnell kaputtgehen. Du kannst ihn dementsprechend eine gefühlte Ewigkeit in der Küche verwenden. Durch die vorhandene Elektronik ist die Lebensdauer des Automaten leider zeitlich begrenzt. Sie ist natürlich auch abhängig davon, wie häufig du das Gerät nutzt.

Tipps für das Einkochen ohne Einkochtopf

Wenn du das erste Mal etwas einkochen möchtest, aber keinen Einkochtopf hast, wie kannst du es ausprobieren? Am einfachsten wäre es, bei der Nachbarin zu klingen und dir den Einkochtopf zu borgen. Oder deine Oma hat noch einen im Keller, den sie nicht mehr nutzt. Das wäre ein Weg für einen Testlauf.

Grundsätzlich kannst du auch ohne Einkochtopf einwecken. Du verwendest hierbei stattdessen einen normalen Kochtopf oder auch einen Dampfkochtopf. Jedoch benötigst zu auf jeden Fall einen Einsatz oder Rost, auf den du deine Gläser stellen kannst. Schwierig kann es werden, wenn du ohne Thermometer arbeiten musst. Ob dir das Einkochen mit dem normalen Topf gelingt, ist sicher einen Versuch wert. Und du merkst zudem, ob du Spaß daran hast. Nutzt du allerdings jedes Jahr die Einkochsaison, dann rentiert sich die Anschaffung von einem echten Einkochtopf allemal.

Pflege und Reinigung vom Einkochtopf

Einkochtöpfe sind ganz einfach wie alle anderen Arten von Töpfen zu reinigen. Du solltest sie daher einfach mit Wasser spülen und reinigen. Ein Spülgang in der Spülmaschine ist ebenso möglich, aber meistens nicht notwendig.

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