Mehl kaufen leicht gemacht

Gutes Mehl kaufen, aber welches? Ob Brot oder Pfannkuchen zum Frühstück, Pizza und Pasta zu Mittag, Kuchen und Gebäck zum Kaffee. Mehl begleitet uns in versteckter Form durch den ganzen Tag. Sogar in Suppen und Soßen sorgt es für die richtige Konsistenz.

Wer gerne weiß, was er isst, sollte möglichst viel davon selber machen. Aber auch für alle, die weniger Zeit in der Küche verbringen, ist Mehl eines der unverzichtbaren Lebensmittel, die jeder zu Hause haben sollte. Ein Blick auf das Angebot zeigt: Mehl kaufen ist eine Aufgabe für sich. Da gibt es verschiedene Mehlsorten wie Weizenmehl, Roggenmehl, Dinkelmehl und Mehl aus Pseudogetreide.

Brotmehl, Pizzamehl und Mehl zum Backen von Kuchen zum Beispiel. Mehl aus regionaler Produktion, als Bio, direkt vom Müller oder aus dem Großhandel. Weißes Mehl in verschiedenen Typen und Vollkornmehl. Worauf gilt es zu achten? Hier weiter lesen zum Thema Mehl kaufen leicht gemacht!

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Vom Korn zum Mehl

Getreidekörnern, Mehl, Getreide.
Ähren, Getreidekörner, ein Löffel mit Mehl und Brotscheiben.

Mehl ist so wichtig als Grundlage für unsere Nahrung, dass sogar die Kleinsten in Kinderliedern darüber lernen. Wir alle wissen: Mehl entsteht durch das Mahlen von Getreidekörnern. Weniger bekannt ist, was sonst noch alles beim Mahlen von Getreide entsteht. Zum Beispiel Dunst, Grieß und Schrot.

Diese Varianten unterscheiden sich darin, wie grob oder fein das Korn gemahlen wird. Die feinste Form liegt im Mehl vor. Den Getreidekörnern einerseits und dem Mahlprozess andererseits kommt die entscheidende Bedeutung für Geschmack und Beschaffenheit des Endprodukts zu.

Das richtige Mehl kaufen

Einstufung des Mehls, das richtige Mehl kaufen.
Mehle: 1x Bio und 1x Vollkorn.

Wer das richtige Mehl kaufen will, sollte das bedenken. Außerdem unterscheidet man bei den Getreidekörnern je nach Anbau zwischen Bio und herkömmlicher Qualität. Davon hängt auch die Einstufung des Mehls als Endprodukt aus den Getreidekörnern ab.

Bevor die Körner gemahlen werden, müssen sie gereinigt werden. So werden nicht nur Schädlinge, sondern – sofern kein Bio – auch Pestizide beseitigt. Bevor gemahlen werden kann, ist jedoch noch ein weiterer Schritt nötig: Getreidekörner bestehen aus einer festen Schale (Kleie), dem sogenannten Mehlkörper und dem Keimling.

Mahlen

Vollkornmehl hergestellt, ganze Korn in den Mahlprozess, Mahlen.
Getreidemühle bei der Arbeit.

Vor dem Mahlen müssen Schale und Keimling möglichst schonend entfernt werden. Es sei denn, es soll ein Vollkornmehl hergestellt werden. Wie der Name schon sagt, geht hier das volle, also ganze Korn in den Mahlprozess.

Das Mahlen erfolgt in der Mühle. Hier durchläuft der Mehlkörper mehrere Walzstühle. Während früher Wind oder Wasser die Walzstühle der Mühle antrieben, setzt man heute auf maschinellen Antrieb von Stahlwalzen. Je mehr Walzstühle durchlaufen werden, desto feiner ist das Ergebnis.

Am gröbsten ist Grieß, gefolgt vom griffigen Dunst. Am feinsten ist Mehl. Doch auch beim Mehl gibt es nochmal Unterschiede. Damit Du die erkennst und nutzen kannst, wenn Du Mehl kaufen willst, gibt es die Mehltypen.

Die Mehltypen

Auf der Packung findet sich unter dem Namen der Mehlsorten eine Angabe der Form Type + Zahl. Diese Mehltype gibt Aufschluss darüber, wie stark das Korn in der Mühle gemahlen wurde.

Denn das hat Auswirkungen auf die Zusammensetzung des Mehls und damit auf die Eigenschaften beim Backen. Die Mehltype ist damit eine wichtige Information, wenn man das richtige Mehl für den richtigen Zweck kaufen will. Und so liest Du sie richtig.

Ausmahlungsgrad und Mineralstoffe in mg pro 100 g Mehl

In den Randschichten der Getreidekörner sitzen Vitamine, Ballast- und Mineralstoffe. Je weniger Mahlschritte die Getreidekörner durchlaufen, desto größer ist der Anteil der Randschichten im Mehl und desto mehr Nährstoffe sind auch enthalten. Das extremste Beispiel ist das Vollkornmehl.

Da hier das gesamte Korn vermahlen wird, hat es gar keine Mehltype. Am anderen Ende der Skala befindet sich das Weizenmehl Type 405. Es hat den größten Ausmahlungsgrad und enthält entsprechend wenig Anteile der Randschichten. Um den Verbraucher über den Nährstoffgehalt zu informieren, gibt es also die Mehltypen.

Die Typen-Nummer gibt dabei an, wieviel mg Mineralstoffe pro 100 g Mehl enthalten sind. Bei Weizenmehl Type 405 sind das demnach 405 mg, während Weizenmehl Type 550 550 mg Mineralstoffe pro 100 g Mehl enthält.

Kurz: Je höher die Type, desto nährstoffreicher das Mehl, oder umgekehrt: Je niedriger die Type, umso höher ist der Anteil an Gluten und Stärke. Das wiederum beeinflusst die Konsistenz und die Backeigenschaften des Mehls. Und diese Information hilft Dir dabei, das richtige Mehl zu kaufen.

Welche Mehltype für welches Backvorhaben

Je nach Ausmahlungsgrad und Nährstoffgehalt lassen sich grob drei Gruppen von Mehltypen unterscheiden:

  • Mehl mit niedriger Typenzahl ✅
  • Mehle mit einer mittleren Typenzahl ✅
  • Mehl mit hoher Typenzahl ✅

Mehl mit niedriger Typenzahl kaufen

Mehle mit niedriger Typenzahl sind aufgrund des hohen Ausmahlungsgrades sehr fein gemahlen und sehr hell. Sie sind locker und feinporig und eignen sich besonders gut für das Backen von Weißbrot oder Weizen-Brötchen. Auch Pizza oder Kuchen gelingen damit gut.

Beliebte Mehle dieser Art sind das Weizenmehl Type 405, Weizenmehl Type 550 oder auch Dinkelmehl Type 630. Man sieht an den Mehltypen, dass man auch bei diesen Backvorhaben süße Naschereien etwa ein wenig gehaltvoller gestalten kann, wenn man zum Beispiel ein Weizenmehl mit höherer Type nimmt oder zu dem nährstoffreicheren Dinkelmehl greift.

Mehle mit einer mittleren Typenanzahl kaufen

Mehle mit einer mittleren Typenzahl sind weniger fein gemahlen als solche mit niedriger Typenzahl und verfügen daher über eine größere Nährstoffdichte. Durch den höheren Anteil an Bestandteilen aus den Randschichten des Korns sind sie nicht nur dunkler, sondern auch kräftiger im Geschmack.

Das macht sie weniger geeignet für süße Kuchen und Gebäck, dafür aber umso beliebter etwa zum Backen von Mischbroten. Auch hier hat man die Wahl zwischen verschiedenen Mehlsorten. Gerne genommen werden zum Beispiel Weizenmehl Type 1050, Dinkelmehl Type 1050 oder Roggenmehl Type 1150.

Mehl mit hoher Typenzahl kaufen

Mehle mit hoher Typenzahl enthalten nach Vollkornmehl den größten Anteil an Schalenbestandteilen. Durch die Reste vom Korn bringen sie nicht nur die größte Menge an Vitaminen, Ballast- und Mineralstoffen mit, sondern sind in der Konsistenz auch gröber, in der Farbe dunkler und im Geschmack deftiger als Mehltypen mit niedriger oder mittlerer Typenzahl.

Häufig verwendet werden etwa Weizenmehl Type 1600, Weizenbackschrot Type 1700 oder auch Roggenbackschrot Type 1800. Diese Mehle eignen sich besonders gut für dunkle Brote mit kräftigem Geschmack, den man durch die Wahl der Mehlsorte beeinflussen kann.

Da bei Vollkornmehl das gesamte Korn vermahlen wurde, hat es keine Typen-Nummer. Es ist besonders dunkel und kräftig im Geschmack und dadurch ein beliebtes Brotmehl. Auch Vollkornmehle gibt es aus verschiedenen Getreidesorten.

Die Mehlsorten haben einen jeweils anderen Geschmack und können so für Abwechslung etwa beim Backen von Brot sorgen. Auch so manchem Gebäck kann der volle Geschmack des ganzen Korns eine interessante Note verleihen. Was gefällt, ist letztlich Geschmackssache.

Alle Mehltypen gibt es übrigens auch als Bio, wenn die Getreidekörner aus biologischem Anbau kommen.

Welche Mehlsorte ist die richtige?

Welches Mehl Du kaufen solltest, hängt davon ab, was Du backen möchtest. Mit Weizenmehl machst Du eigentlich nie etwas falsch. Es ist in Deutschland eine der beliebtesten Mehlsorten und eignet sich für Brot und Brötchen, als Pizzamehl oder für Kuchen und Gebäck jeder Art.

Das erklärt vermutlich, warum es so beliebt ist. Daneben gibt es aber noch eine Vielzahl von Mehlsorten, einige davon insbesondere als Brotmehl beliebt und verbreitet, andere exotisch und wieder andere aus dem sogenannten Pseudogetreide.

Die verschiedenen Sorten unterscheiden sich sowohl im Nährstoffgehalt (siehe Mehltype) als auch im Geschmack. Je nachdem, was Du backen willst, entscheidet natürlich der Geschmack, aber auch die über die Mehltype zu erschließende Beschaffenheit darüber, welches Mehl Du kaufen solltest.

Die beliebtesten Mehlsorten – jetzt das richtige Mehl kaufen!

Dinkel ist eine alte Getreidesorte und bekannt für seine Verträglichkeit. Das kommt zum Beispiel Allergikern zugute, die mit Weizenmehl weniger gut zurecht kommen. Diesem ähnelt es in den Backeigenschaften, so dass es gut an dessen Stelle treten kann.

Dinkelmehl

Doch nicht nur Allergiker schätzen Dinkelmehl.* Der etwas nussige, kräftige Geschmack macht sich sowohl in süßen als auch herzhaften Backwaren gut und sorgt für ein etwas anderes, volleres Geschmackserlebnis. Daher ist auch Dinkelmehl sehr beliebt. Bei allen Mehlsorten kann man auf Wunsch natürlich leicht zu Bio greifen.

Roggenmehl

Ebenfalls ein Klassiker ist das Roggenmehl.* Wer ein kräftiges Brot mit vollem Geschmack schätzt, liegt damit immer richtig. Aber auch für andere herzhafte Gebäckstücke ist Roggenmehl eine gute Wahl. Nicht zuletzt, weil es gut bekömmlich ist.

Hafermehl

Hafermehl* hat einen nussigen, vollen Geschmack, der Brot eine angenehme Note verleiht. Nicht ganz so verbreitet wie Dinkel und Roggen, kann das bei Liebhabern von herzhaftem Brot für Abwechslung sorgen.

Aber auch Naschkatzen kommen auf ihre Kosten, etwa bei leckeren Haferkeksen. Hafermehl verleiht Speisen und Backwaren übrigens eine etwas zähere Konsistenz. Wo das nicht gewünscht ist, kann man es zum Beispiel auch mit Weizenmehl mischen. Dabei ist Hafer arm an Gluten und reich an Nährstoffen.

Mandelmehl

Mandelmehl kennen die meisten aus der Weihnachtsbäckerei. Daneben wird es auch gerne bei Low Carb Diäten eingesetzt, um sich trotz Verzicht auf viele Kohlenhydrate die ein oder andere Nascherei zu gönnen, etwa in Form von Brownies oder Keksen mit Mandelmehl. Auch Mandeln sind reich an Nährstoffen, was einen extra Pluspunkt bringt.

Exotische Mehle

Manchmal lohnt es sich auch, über den Tellerrand hinaus zu blicken. Für Gerichte aus der asiatischen Küche etwa kann man zu Sojamehl,* Kokosmehl oder Reismehl greifen. Mit Mehl aus Kichererbsen lassen sich ohne viel Aufwand schnell köstliche Falafel zubereiten, mit Mehl aus Mais etwa ein türkisches Maisbrot backen. Eine tolle Alternative für alle, die kein Brot essen dürfen.

Mehl aus Pseudogetreide

Pseudogetreide sind die Samen von Pflanzen, die nicht zu den Getreiden zählen, aber dennoch wie solche verwendet werden können. Sie sind reich an Nährstoffen, aber glutenfrei. Das macht sie zu einer guten Alternative für Menschen, die an Zöliakie leiden, eine chronische Autoimmunerkrankung, die durch Glutenunverträglichkeit verursacht wird.

Da diese zu schweren Symptomen führen kann, ist es für Betroffene besonders wichtig, auf glutenhaltige Speisen zu verzichten. Mehl aus Buchweizen, Amarant und Quinoa ist da eine willkommene Alternative.

Fuchsschwanzgewächse

Amarant, Chia, Fuchsschwanzgewächsen.
Amarant und Chiasamen in Schalen.

Auch Mehle aus verschiedenen Fuchsschwanzgewächsen und Chia gehören in diese Gruppe. Produkte aus Buchweizenmehl,* Amarant, Quinoa und Chia liegen im Trend, entsprechende Rezepte sind schnell gefunden.

Bei der Vielzahl an Mehlsorten mit all ihren unterschiedlichen Eigenschaften ist es eigentlich schade, dass viele Menschen immer wieder zu denselben altbewährten Sorten greifen. Wenn Du das nächste Mal Mehl kaufen möchtest, wähle doch mal eine der Alternativen.

Das bringt Abwechslung in die Küche. Auch das Mischen verschiedener Mehlsorten kann Sinn ergeben. So kannst Du den Geschmack Deiner Backwaren leicht verändern, den Nährstoffgehalt beeinflussen oder Dir auch bei Diäten und besonderen Ernährungsplänen die ein oder andere Nascherei gönnen.

Haltbarkeit: Mehl richtig lagern

Wie gesagt ist Mehl eines der Lebensmittel, die in keinem Haushalt fehlen dürfen. Mehl kaufen ist daher eine Pflicht, die regelmäßig ansteht. Mit den Erklärungen und Tipps zu Mehltypen und Mehlsorten sollte es Dir leicht fallen, das richtige Mehl für Dein Backvorhaben und Deine Ansprüche zu finden.

Vielleicht inspiriert Dich das ein oder andere Mehl ja auch dazu, mal etwas Neues auszuprobieren. Neben dem Gebrauch im laufenden Haushalt empfiehlt es sich aber, auch immer eine gewisse Menge Mehl auf Vorrat zu kaufen.

Es muss nicht gleich ein ganzes Lager für den Katastrophenfall sein. Aber ein bisschen Reserve schadet nie. Vielleicht überkommt Dich ja plötzlich die Backlust, oder Du vergisst im Alltagsstress, rechtzeitig für Nachschub zu sorgen. Du bist auf ein tolles Angebot gestoßen? Dann greife zu. Das Tolle am Mehl ist nämlich: Richtig gelagert (PDF), hält es sich fast unbegrenzt.

Mindesthaltbarkeit

Die Hersteller garantieren mit der Mindesthaltbarkeit für die Qualität des Mehls bis zum auf der Packung angegebenen Datum. Da die Haltbarkeit unter anderem vom Anteil an Schalenbestandteilen abhängt, die Angriffsfläche für Verfallserscheinungen geben, ist die Haltbarkeit der verschiedenen Mehltypen unterschiedlich.

Mehle mit niedriger Type verlieren auch nach mehreren Monaten nicht an Geschmack und Backeigenschaften. Mehle mit hoher Mehltype und Vollkornmehle sollten nicht zu lange gelagert werden. Am besten bestellt Du dieses Mehl dann, wenn Du es in absehbarer Zeit verwenden willst.

Für die Vorratshaltung eignen sich dagegen besser Mehle mit niedriger Type. Besonders gut, weil vielseitig ist hier Weizenmehl der Type 405 geeignet.

Verschiedenen Packungsgrößen

Mehl gibt es in verschiedenen Packungsgrößen. So kannst Du je nach Bedarf und Haltbarkeit einkaufen. Mit einer 500 g Packung kannst Du leicht mal eine neue Mehlsorte ausprobieren und mit dem Mischen verschiedener Mehle experimentieren.

Ob für den laufenden Einkauf 1 kg oder 2,5 kg in den Warenkorb wandern, entscheidet die Größe Deines Haushaltes und Dein persönlicher Verbrauch. 5 kg oder sogar 10 kg sind praktisch für die Vorratshaltung, gerade bei den lang haltbaren niedrigen Mehltypen.

Schädlinge

Damit Du möglichst lange von Deinen Vorräten hast, musst Du Dein Mehl richtig lagern. Zum einen solltest Du es vor Feuchtigkeit schützen, zum anderen verhindern, dass Schädlinge wie Mehlwürmer Schaden anrichten können. Dazu sollte die Tüte fest verschlossen sein.

Besser als eine Tüte ist natürlich eine gut schließende Mehldose.* Denn darin ist das Mehl auch vor Feuchtigkeit geschützt, die unschöne Klumpen verursacht. Im Idealfall lagerst Du Dein Mehl darüber hinaus an einem trockenen, nicht zu warmen Ort. Am besten sind Temperaturen um die 18-24 °C geeignet. Bei Zimmertemperatur hält sich Mehl am besten und verliert auch nicht seine Quellfähigkeit.

Quelleigenschaft

Willst Du Dein Mehl dennoch gekühlt aufbewahren, solltest Du es vor dem Verwenden eine Weile bei Raumtemperatur stehen lassen. Das verbessert die Quelleigenschaft und wirkt sich so auf die Konsistenz des Teigs aus.

Ein Auflockern des Mehls mit einem Mehlsieb ist in der Regel nicht nötig. Es kann aber zu einer besonders luftigen Konsistenz Deiner Backwaren beitragen. Gerade Kindern macht das Mehlsieben besonders Spaß. Eine gute Gelegenheit schon für die Kleinsten, in der Küche mitzuhelfen.

Wenn Du das nächste Mal Mehl aussuchst, siehe Dir vorher die Auswahl gut an. Überlege, wofür Du das Mehl brauchst, wie viele Nährstoffe es enthalten soll, wieviel Du davon brauchst und wie lange es halten soll.

Experimentiere beim Mehl Kaufen

So geht Mehl kaufen richtig. Ein bisschen Mut soll auch nicht fehlen: Nimm ruhig auch mal ein Mehl, das Du bislang noch nicht verwendet hast und experimentiere mit Geschmack und Konsistenz. Denn Mehl ist alles andere als langweilig. Es ist die Basis für viele verschiedene Backwaren und Gerichte, mit denen Du Deine Küche immer neu variieren kannst.

Übersicht: Mehl kaufen leicht gemacht

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Chris

Hey ich bin der Christian Autor, Content Manager auf WirHD, dazu auch noch Hobby Bäcker/ Konditor. Hinterlasse mir doch ein Kommentar, wie dir der Beitrag gefallen hat.

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