Pfannen Gyros

Was ist überhaupt ein Pfannen-Gyros?

Pfannen-Gyros ist in Streifen geschnittenes und angebratenes, mageres Fleisch. Das Fleisch wurde vorher mit einer Würzpaste mariniert. Deine Marinade solltest du am besten über Nacht in dein Fleisch einziehen lassen. Für ein Gyros wird meistens Schweinefleisch verwendet. Du kannst aber auch Hähnchen- oder Putenfleisch nehmen. Jedoch solltest du immer darauf achten, dass dein Fleisch nicht zu fett oder knorpelig ist. Klassisch passt immer Tsatsiki und ein leckeres Pfannenbrot zu deinen Pfannen-Gyros.

Was kommt rein ins Pfannen-Gyros?

Am wichtigsten für dein Pfannen-Gyros ist natürlich dein Fleisch, ansonsten brauchst du nur noch Zwiebeln und deine Marinade. Für deine Pfannen- Gyros-Marinade brauchst du neben Öl auch noch die Klassiker wie Salz und Pfeffer. Knoblauch, Oregano und Thymian sorgen noch für den peppigen Geschmack. Zusätzlich kannst du noch Kümmel, Koriander und Majoran für deine Marinade verwenden.

Zuerst solltest du alle Gewürze im Mörser zerkleinern und dann mit Öl zu einer schönen Marinade verrühren. Damit bestreichst du dann dein Fleisch und lässt es am besten über Nacht im Kühlschrank einziehen. Bevor du dein Pfannen-Gyros brätst, kannst du noch deine Zwiebeln in Streifen schneiden und mit deinem gewürzten Fleisch noch mal vermengen. Dadurch werden deine Zwiebeln auch gleich noch gewürzt. Du kannst als vegetarische Variante aber auch ein leckeres Pfannengemüse mit deiner Marinade würzen und anbraten.

Pfannen-Gyros selber machen oder fertig kaufen?

So ein Pfannen-Gyros kannst du auch schon fast fertig kaufen, meist brauchst du es nur noch durchbraten und servieren. Das bietet natürlich einen gewaltigen Zeitvorsprung. Leider trifft die Würzmischung nicht jeden Geschmack. Durch die Marinade kannst du auch nicht sehen, wie gut dein Fleisch ist. Daher lohnt sich immer ein Besuch beim Fleischer des Vertrauens oder du machst dein Gyros einfach selber.

Falls du gern und auch öfter Pfannen-Gyros isst, lohnt es sich natürlich, einen Teil deiner Gewürzmischung vorzubereiten. So kannst du die trockenen Zutaten wie Salz, Pfeffer, Oregano und Thymian oder nach Belieben noch Kümmel, Koriander und Majoran schon im Vorfeld im Mörser zerkleinern und vermischen. Diese trockenen Zutaten kannst du dann in einem luftdichten Gefäß einige Zeit aufbewahren.

Wenn du dann dein Pfannen-Gyros genießen willst, musst du nur noch Knoblauch und Öl zu deinen Gewürzen hinzugeben und kannst damit gleich dein Fleisch bestreichen. Auch musst du dein Fleisch nicht über Nacht marinieren lassen. Aber umso länger es ziehen kann, umso intensiver wird der Geschmack. So könntest du im Notfall nachmittags dein Fleisch marinieren und es schon abends genießen. Die Zeit, wenn dein Fleisch dann mariniert, kannst du auch ganz für dich investieren.

Tsatsiki selber machen.

Auch dein Tsatsiki brauchst du nicht fertig kaufen, deshalb haben wir auch hier für dich die Zutaten zum selber machen. Als Erstes solltest du 1/2 Gurke in Stifte oder grob reiben. Die Gurken solltest du dann Mithilfe eines Küchentuches etwas auspressen. Dann vermischt du deine Gurke mit 500 g Joghurt, 2 gepressten Knoblauchzehen und 3 EL Olivenöl. Anschließend schmeckst du dein Tsatsiki noch mit Salz und Pfeffer ab.

Dein Tsatsiki kannst du nun noch ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Gerade auch für einen schönen Sommerabend kannst du alles Vorbereiten und dein Pfannen-Gyros zusammen mit etwas Pfannengemüse und Tsatsiki in ein aufgeschnittenes Pfannenbrot füllen und unterwegs oder auf den Balkon gemütlich genießen.

Gyros grillen?

Ja, du kannst auch Gyros auf dem Grill machen. Dafür brauchst du auch nicht mal eine Pfanne. Jedoch solltest du dein Fleisch etwas gröber schneiden, damit du es schön aufspießen kannst und es auch schön saftig bleibt. Dafür schneidest du dein Fleisch einfach in Würfel wie für Grillspieße oder in ca. 2 cm große Scheiben. Diese solltest du auch über Nacht marinieren lassen. Am nächsten Tag kannst du dann dein Fleisch abwechselnd mit geviertelten Zwiebeln aufspießen und auf dem Grill braten.

Dein fertiges Gyros kannst du dann wie gewohnt genießen. Aber auch mit einer gut eingebrannten Pfanne kannst du dein Gyros auf dem Grill zubereiten. Gerade beim Camping kann ein leckeres Pfannen-Gyros eine schnelle und leckere Alternative bieten. Und der Riesen-Aufwasch bleibt dir auch erspart. Du kannst aber auch deine Lieblings-Gyros-Marinade für Brätel verwenden.

Welche Pfannen eignen sich für mein Gyros?

Für dein selbst gemachtes Pfannen-Gyros empfehlen wir dir eine gut eingebrannte Pfanne aus Eisen oder Gusseisen. Damit wird dein Fleisch schön knusprig und innen zart. Du kannst aber genauso gut eine emaillierte Pfanne oder eine keramikbeschichtete Pfanne verwenden. Pfannen mit einer normalen Kunststoffbeschichtung eignen sich eher für das gekaufte Gyros.

Denn dort werden meist noch Verdickungsmittel verwendet, die dazu neigen, in einer unbeschichteten Pfanne anzubrennen. Am besten lässt sich dein Gyros mit einem Kochlöffel aus Silikon wenden. Wenn der auch eine breitere Schaufel hat, kannst du ihn auch gleich zum Servieren nutzen.

Was sollte ich beim Pfannen-Gyros beachten?

Du solltest dein Fleisch nicht zu häufig wenden, sonst kann es nicht braun werden. Hier lohnt es sich auch nicht, deine Pfanne zu überhitzen. Am besten immer die mittlere Stufe des Herdes verwenden und warten. Auch beim vorheizen solltest du nicht höher schalten, sondern einfach warten, bis deine Pfanne auf Temperatur ist. Deine Pfanne solltest du aber nicht vergessen, sonst kann sie überhitzen und sich verziehen.

Wenn du dein Fleisch zu häufig wendest, wird es wahrscheinlich auch austrocknen und eher zäh werden. Daher lohnt sich auch immer die Wahl der richtigen Pfanne für dein Gyros. Falls du es mit dem Öl etwas zu gut gemeint hast, kannst du dein Gyros auch in einen Seiher oder auf ein paar Blatt Küchenpapier geben. Das sorgt dafür, dass das überschüssige Öl ablaufen kann. Genauso solltest du dein Fleisch immer ausreichend ziehen lassen, denn mit noch mehr Gewürzen kannst du die Ziehzeit auch nicht mehr ausgleichen.

Auch wenn du keine Zwiebeln magst, solltest du wenigstens ein paar groß geschnitten Stücke für den Geschmack hinzugeben. Wenn du sie schön groß geschnitten hast, lassen sie sich später problemlos wieder raus sammeln. Damit du satt wirst, solltest du auf keinen Fall auf eine Beilage verzichten. Etwas frischer gemischter Salat oder auch Tsatsiki sorgt dafür, dass es nicht zu trocken wird.

Andreas

Hey, ich bin Andreas. Ich bin Fotograf, Kameramann und Autor auf WirHD.de.

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