Simmertopf – so gelingen auch hitzeempfindliche Speisen: der Simmertopf

So gelingen auch hitzeempfindliche Speisen: der Simmertopf: Wer Schokolade für eine Glasur schmelzen oder Pudding anrühren möchte, der muss vorsichtig vorgehen. Immerhin reicht hier ein kurzer Moment Unachtsamkeit und du hast die wertvollen Lebensmittel verbrannt. Damit das allerdings nicht mehr passiert, gibt es den Simmertopf. Was dieser ist und was du sonst noch darüber wissen musst, erfährst du hier. Jetzt weiterlesen!

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Was ist ein Simmertopf?

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Simmertopf mit Temperaturanzeige.

In einem solchen Topf wird gesimmert, so viel kann man mal darunter verstehen. Dabei handelt es sich um einen Garvorgang, bei dem die Temperatur des Wassers knapp unter dem Siedepunkt liegt. Das Wasser befindet sich im Inneren dieses doppelwandigen Topfes. Dadurch werden die Speisen nicht ganz heiß zubereitet. Es verringert sich die Gefahr des Anbrennens. Vor allem für hitzeempfindliche Speisen werden solche Töpfen genutzt.

Typische Beispiele wären das Schmelzen von Schokolade für Ganache, das Erhitzen von Milch oder auch das Kochen von Pudding und Milchreis. Und nicht zu vergessen natürlich auch beispielsweise Sauce Hollandaise. Dieser spezielle Küchenhelfer macht sich das Prinzip des Wasserbades zunutze. Er ist deshalb doppelwandig und ermöglicht die schonende Erwärmung hitzeempfindlicher Zutaten und Speisen.

So ist dieser Topf keinesfalls eine innovative Erfindung, sondern wird schon seit Jahrzehnten gerne verwendet. Bei älteren Modellen muss das Wasser beispielsweise vorsichtig über eine Öffnung an der Seite des Topfes eingegossen werden.

Moderne Modelle wie auch die von WMF, bestehen aus 2 Töpfen. Der Vorteil ist hier, dass der eigentliche Kochtopf einfach hochgeschoben werden kann. Dadurch ist ein Befüllen des größeren Behälters mit Wasser ohne Probleme möglich. Die Griffe beim Simmertopf sind wiederum meistens an der Seite angeordnet, weswegen das Utensil auch dem Milchtopf ähnlich sieht. Hier gelangst du zur Übersicht!

Das Prinzip des Simmertopfes

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Nahaufnahme von einem Simmertopf.

Hinter dem Simmertopf steckt – wie eigentlich bei allen Kochvorgängen – Naturwissenschaft. In diesem Fall macht sich die Kochkunst die Physik zunutze. Der Siedepunkt von Wasser beträgt 100 Grad Celsius. Ab diesem Punkt fängt das Wasser an zu kochen und geht in den Dampfzustand über. Hitzeempfindliche Lebensmittel, eben wie Milch oder Schokolade, drohen aber schon sehr früh anzubrennen. Füllt man sie daher direkt mit einem Topf auf den Herd, kann es schnell gehen und die Lebensmittel sind zerstört. Was passiert also, wenn du ihn verwendest?

Während der Herd den Topf auf hohe Temperaturen bringt, kochen die Lebensmittel im Simmertopf nicht über die Hitze der Herdplatten, sondern über die des Wassers. Das Wasser leitet die Wärme und hemmt quasi eine weitere Erhitzung. Dadurch simmern die Speisen eben nur unter dem Siedepunkt und werden nie heißer. Doch dieses Prinzip löst sich dementsprechend auf, wenn das Wasser im Topf komplett verdampft ist. In diesem Fall leitet er nämlich die Temperatur und der Innenbehälter wird dementsprechend heiß.

Video: Wie benutze ich einen Simmertopf richtig?

Quelle: Der Kanal Jochen Schmitz auf YouTube

Simmertopf vs. Wasserbad: Vorteile vom Simmertopf

Das, was du mit dem Simmertopf machen kannst, kannst du genauso mit einem Wasserbad tun. Bei diesem wird ein großer Topf mit Wasser erhitzt, während ein kleinerer Topf hineingelegt wird. Warum solltest du dich also trotzdem für einen Simmertopf entscheiden? Der Vorteil ist, dass du nicht erst die richtigen und ineinander passenden Töpfe zusammensuchen musst. Darüber hinaus kommen moderne Töpfe mit Bezeichnungen und zusätzlichen Funktionen aus, die das Simmern erleichtern. So werden z. B. Füllgrenzen angegeben, weswegen es zu keinem Überkochen kommt.

Moderne Töpfe wie die von WMF, bieten dir sogar eine Temperaturanzeige. Darüber hinaus schwimmen die Töpfe im Wasserbad oft regelrecht. Willst du Milch aufwärmen, so besteht die Gefahr, dass diese überschwappt. Das ist bei Simmertöpfen nicht der Fall. Beide Komponenten sind perfekt aufeinander abgestimmt.

Wenn du den Simmertopf nur sehr selten in der Küche verwenden würdest, dann kannst du natürlich beim Wasserbad für den Fall der Fälle bleiben. Erwärmst du allerdings häufig Milch und willst dabei ein Überkochen vermeiden? Dann ist die Anschaffung eines Simmertopfes eine gute Wahl. Auch Fans von Milchreis sind mit diesem gut beraten, da der Reis nicht am Topfboden anbrennt. Oder bäckst du gerne und benötigst dafür häufiger Pudding und Kuvertüren? Auch dann ist so ein spezieller Topf ideal.

Typische Materialien

Die Klassiker bestehen aus einfachem Metall. Heute ist dabei rostfreier Edelstahl typisch. Er ist einfach zu reinigen und kann bedenkenlos verwendet werden. Hingegen bestehen die älteren Modelle noch aus Aluminium. Diese solltest du aus gesundheitlicher Sicht aber lieber weitgehend vermeiden bzw. nicht mehr nutzen. Unabhängig davon können die Töpfe noch beschichtet sein und somit im Design variieren.

Ein wichtiger Fokus sollte allerdings auf die Griffe gelegt werden. Hier triffst du einerseits auf einen abstehenden Henkel und andererseits auch auf nach unten geneigte Henkel. Ersteres ist dabei optimaler, da auf diese Weise die Verbrennungsgefahr beim Heben des Topfes minimiert wird.

Darüber hinaus solltest du auf der Suche nach deinem Simmertopf genauso auf das Material der Henkel achten. Bestehen diese ebenso aus Edelstahl, hast du das Problem, dass die Wärme in die Griffe leitet. Dementsprechend kannst du dich hier schnell verbrennen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Henkel aus Kunststoff sind und somit ohne Problem berührt werden können.

Zusätzliche Funktionen

Die einfache Variante allein ist schon sehr praktisch. Doch neue Modelle haben es darauf abgesehen, die Funktion noch weiter zu optimieren und den Topf praktischer zu gestalten. Deswegen wird dabei auf eine Standanzeige des Wassers geachtet. So stellst du beispielsweise sicher, dass das Wasser auch ja nicht überschwappt. Zudem ist ein Thermometer hilfreich, das dir die derzeitige Kochtemperatur angibt. Auf diese Weise hältst du das Gargut unter Kontrolle.

Der richtige Simmertopf für dich

Möchtest du einen solchen Topf kaufen, triffst du im Grunde auf eine Vielfalt an Modellen. Diese sehen auf den ersten Blick sehr ähnlich aus. Deswegen kommt es auf die feinen Details an. Wichtig ist auf jeden Fall, dass er die für dich und deine Familie richtige Größe hat.

In Sachen Materialien geht Edelstahl immer vor, während die Griffe aus Kunststoff bestehen sollten. Ein wichtiger Faktor ist außerdem, ob der Simmertopf auch auf deinem Herd funktioniert. Achte also dementsprechend darauf, dass er beispielsweise für Induktion geeignet ist.

Reinigung

Hast du den Simmertopf verwendet, kannst du ihn danach ganz leicht reinigen. Der große Vorteil ist hier eben, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts so schnell anbrennt. Dies kann nämlich praktisch erst dann passieren, wenn das Wasser verdampft ist.

Lege daher Wert darauf, den Simmertopf direkt nach dem Benutzen zu säubern. Viele Modelle sind spülmaschinengeeignet. Jedoch reicht ein Spülen im Becken meistens aus. Verzichte dabei auf Drahtschwämme und lasse den Topf danach einfach trocknen.

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