Schneebesen, der unentbehrliche Küchenhelfer

Es gibt Küchenutensilien, die man unter Umständen braucht. Es gibt aber auch solche, welche jeder Haushalt parat haben sollte. So ist ein guter Schneebesen in der Küche mindestens genauso wichtig, wie das richtige Messer und ein paar gut Kochlöffel. Das können auch allerhand Innovationen nicht ändern.

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Was ist ein Schneebesen?

Bei einem Schneebesen, auch Schaumschläger, Rührbesen oder Schwingbesen genannt, handelt es sich um ein Küchenutensil zum Schlagen von (halb-)flüssigen Lebensmitteln.

Möglich macht dies das Konstrukt, bei welchem mehrere Schlaufen aus einem robusten Material radial angeordnet werden und im Handgriff münden. Der Schneebesen hebt sich deswegen durch klare Feinheiten von Quirl, Handmixer und Co ab. Mehr zum Thema Schneebesen findest du hier!

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Deswegen hätte die Welt schon vor langer Zeit Schneebesen gebraucht

Trotzdem Schneebesen heute bei vielen Kochvorgängen verwendet werden, wurden sie ursprünglich für das Schlagen von Eiklar konzipiert. So stammt der Name auch vom Besen ähnlichen Aussehen und der Aufgabe, Eischnee herzustellen. Obwohl der Schneebesen heute jedoch zur Grundausstattung einer Küche gehört, handelt es sich um ein vergleichsweise neuartiges Produkt.

Der Küchenhelfer kommt nämlich erst seit dem 19. Jahrhundert in Haushalten zur Anwendung und wurde ein Jahrhundert zuvor gerade erst in der Gastronomie genutzt. Dabei wäre der Schneebesen wohl schon weitaus früher notwendig gewesen.

Denn das Schlagen von Eischnee für die Zubereitung von lockeren Teigen wurde zuvor oft mit Bündeln aus entrindeten Baumzweigen oder sogar Federn übernommen. Es gibt ebenso geschichtliche Aufzeichnungen darüber, dass der Eischnee durch das Auf- und Aussaugen von Eiklar mittels Schwamm hergestellt wurde.

Abgesehen von den hygienischen Bedingungen war dies somit auch mit einer Menge Arbeit verbunden. Hier wurden schonmal mehrere Stunden für die Herstellung eines Rührteigs einkalkuliert. Hier kommst du zur Übersicht!

Für die feine Küche: Anwendungsgebiete von Schneebesen

Damit vielerlei Speisen gelingen und sich vollends entfalten können, wird ein Rührbesen benötigt. Deswegen hat der Küchenhelfer anfangs vor allem den Einzug in die feine Küche geschafft. Dabei wird der Schneebesen auch heute noch für das Steifschlagen von Eiern oder die Homogenisierung verschiedener Lebensmittel („glattrühren“) genutzt. Er spielt somit eine wichtige Rolle beim Backen verschiedener Süßspeisen.

Darüber hinaus solltest Du aber auch beim Binden von Soßen, Cremen, Pudding und Co zum Schneebesen greifen. Bindemittel, wie Speisestärke, werden beispielsweise mit Wasser gelöst und schnell mit dem Rührbesen eingerührt.

Bei der Herstellung von Mehlschwitze, welche beispielsweise für die Béchamelsauce benötigt wird, brauchst Du ebenso einen Schneebesen. Mit diesem erreichst Du ein glattes, homogenes und klumpenfreies Ergebnis.

Deswegen können Mixer und Co keinen Schneebesen ersetzen

Was der Schneebesen kann, können Handmixer und Quirl auch? Das stimmt nur halb. Denn es handelt sich keinesfalls um dieselben Gerätschaften. Der Rührbesen wurde durch die Menge und Anordnung der Stäbe extra für das Schlagen von Eiklar entwickelt. Dem hingegen besteht der Quirl aus weniger Stäben, welche darüber hinaus anders angeordnet sind.

Dadurch kann der Quirl zwar auch für das Schlagen von Eischnee und Sahne genutzt werden, bringt dabei aber weitaus weniger Luft in die Masse. Das Ergebnis ist daher nicht so steif und fest wie jenes mit einem Schneebesen.

Bei einem Handmixer handelt es sich wiederum um ein elektrisches Gerät, welches wiederum aus zwei Quirlen als Aufsätze besteht. Durch die hohe Anzahl an Drehungen eignet er sich zwar zum Aufschlagen von Eiklar, jedoch kann er nicht zum Eindicken und Kochen von Cremen, Suppen oder Pudding genutzt werden. Spätestens in dieser Situation benötigst Du also wieder einen klassischen Schneebesen.

Der Schneebesen in verschiedenen Variationen

Der klassische Schneebesen besteht aus bis zu zwölf Stäben, welche radial angeordnet werden. Es sind erst dieser Aufbau und die Menge an Stäben, welche das Einschlagen von viel Luft in die Masse möglich machen. Dennoch gibt es noch andere Arten von Rührbesen, welche im Laufe der Jahre auf den Markt gekommen sind.

  • Topfbesen: Diese Art zeichnet sich durch eine Abflachung an den gewundenen Stäben aus. Dadurch eignet er sich insbesondere für die Verwendung in Töpfen, da er ebenso an die Kanten kommt.
  • Spiralbesen: Der Spiralbesen besteht aus spiralisierten Stäben, welche eine größere Rührfläche aufweisen. Dadurch kann ebenso die gesamte Masse erwischt und gerührt werden. So wird gerade der Spiralbesen gerne zum Aufschlagen von Milch verwendet.
  • Schneebesen mit Kugeln am Ende: Hierbei handelt es sich um eine neuartige Version des Schneebesens. Dieser überzeugt mit seinem Design, wobei die Stäbe nicht gewunden, sondern gerade ausgerichtet mit einer Kugel am Ende erscheinen. Bei den Produkten von Eva Solo findest Du neben dem klassischen Rührbesen auch diese Art.
  • Kugel-Schneebesen: Besonders effektiv sollt der Kugel-Schneebesen sein. Denn im klassischen Rührbesen steckt noch einmal eine Kugel aus gewundenen Stäben. Es soll auf diese Weise also noch mehr Luft in die Masse geschlagen werden können.

Metall oder Silikon?

Die meisten Schneebesen bestehen aus rostfreiem Edelstahl, wodurch sie auch ideal für heiße Speisen oder das Rühren von kochenden Gerichten geeignet sind. Doch gerade in den letzten Jahren haben Modelle aus Silikon mehr Beliebtheit erfahren. Sie sollen insbesondere Topfböden schonen, da sie keine Kratzer hinterlassen. Dasselbe gilt für Modelle, deren Stäbe beschichtet sind.

Bei vielen Produkten findest Du aber auch eine Kombination von verschiedenen Materialien. Während die Rührfläche also aus Edelstahl oder Silikon besteht, kann der Griff auch aus Holz hergestellt worden sein. Die Arbeit erledigen alle Produkte gleichermaßen. Wichtig ist jedoch auch, dass Du beachtest, ob ein Schneebesen spülmaschinenfest ist.

Anwendung und Funktionsweise

Mit dem richtigen Schneebesen bist Du fester Sahne und steifem Eischnee schon einen Schritt näher. Dennoch ist es wichtig, dass Du das Utensil richtig verwendest. Bei der Verwendung sind Dir die vielen Stäben behilflich, welche je nach Aufbau und Menge mehr oder wenige Luft in die Masse schlagen. Durch das Hineinschlagen der Luft entsteht wiederum der Schaum.

Wird lange genug geschlagen, wird auch das Ergebnis fester. Umso wichtiger ist es, dass Du wirklich schlägst und nicht rührst. Wähle an erster Stelle das passende Exemplar, wobei größere Modelle für das Schlagen von vielen Eiern geeignet sind. Geht es darum, nur etwas Milch zu schäumen oder beispielsweise Eier zu verquirlen, reichen kleine Modelle aus.

Nun halte den Schneebesen schräg in die Masse und schlage aus dem Handgelenk heraus in kreisenden Bewegungen. Durch diesen Mechanismus beförderst Du die Luft in die Masse. Beim Glattrühren von Soßen und Co kannst Du wiederum rühren. Hier ist es jedoch wichtig, dass Du jede Stelle erreichst und auch über den Topfboden rührst, damit ein homogenes Gemisch entsteht.

So reinigst Du einen Schneebesen

Am einfachsten ist die Reinigung von Schneebesen – sofern es das Modell erlaubt – in der Spülmaschine. Denn der Clou liegt oft darin, dass jeder einzelne Stab sauber werden muss und sich hier gerne Essensreste verhängen.

Nutze dafür eine Spülbürste oder fahre mit zwei Fingern über jeden einzelnen Stab, um Verschmutzungen zu beseitigen. Hier kann es sich rentieren, den Schneebesen in Spülwasser einzulegen, um etwaige Essensreste bereits so zu lösen.

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