Teigschaber kaufen – alles, was du über den Teigschaber wissen musst

Viele Personen haben ihn wohl in der Küchenlade, ohne genau zu wissen, worum es sich handelt. Andere zweckentfremden das Utensil deswegen immer wieder. Manch einer weiß als glücklicher Hobbybäcker aber sicherlich, was für einen Wert das gute Stück hat – der Teigschaber! Heute findest du Teigschaber oftmals direkt in einem Set mit anderen Küchenutensilien.

Genauso wird er in Massen gerne im Haushaltswarengeschäft angeboten. Zudem kann er in der gewünschten Farbe aus dem Karton gezogen werden. Vielleicht hast du ihn dir auch nur besorgt, weil der vermeintliche Kochlöffel so schön geformt ist.

Wie auch immer ein Teigschaber sollte in keiner Küche fehlen. So hilft er beim Backen und Dekorieren und du stellst mit ihm sicher, dass kein Kuchenteig verschwendet wird. Alleine aus Liebe zum Kuchenteig lohnt sich die Anschaffung also schon. Du willst mehr zum Thema Teigschaber wissen? Dann klicke hier!

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Was ist ein Teigschaber?

Teigschaber mit Einkerbung für Knethaken, Allzewckschaber Küchenmaschine.
Allzweckschaber mit Einkerbung für viele Küchenmaschinen.

Teigschaber findest du in verschiedensten Formen, Größen, Farben und Materialien. Aus diesem Grund lässt sich das Utensil auch nicht pauschal beschreiben. In der Regel wird unter dem Teigschaber aber der klassische Teigspatel gemeint. Hierbei handelt es sich um einen Spatel, welcher an einem längeren Griff befestigt ist.

Dadurch kannst du mit ihm auch tief in die Schüssel oder gar in den Topf gelangen. Das Wichtigste bei den verschiedenen Arten sind jedoch die Flexibilität sowie die Form des Spatels. Diese beiden Dinge ermöglichen es nämlich erst, dass Teig richtig geschabt werden kann. Du wirst daher feststellen, dass die Schaber in der Regel abgerundet und beweglich sind. Hier gelangst du zum Inhaltsverzeichnis!

Wofür kann der Teigschaber verwendet werden?

Sie sind eindrucksvolle Küchenhelfer. Sie kommen sowohl beim Backen als auch beim Kochen zum Einsatz. Ursprünglich wurden sie zum Auskratzen und -putzen der Rührschüssel konzipiert. Du kennst sicherlich das Dilemma mit dem letzten Rest Kuchenteig beim Backen. Der will einfach nicht aus der Rührschüssel.

Also hantierst du mit Kochlöffeln herum oder fährst mit den Fingern über die Wand der Schüssel. Das ist nicht notwendig, wenn du einen Teigschaber hast. Denn er sammelt den Teig aus dem gesamten Behälter auf und du kannst ihn infolgedessen einfach in die Backform füllen. Dadurch wird die Schüssel nach dem Ausschaben komplett sauber.

Zudem kannst du mit diesem Küchenhelfer noch viel mehr machen. Möchtest du beispielsweise deine Torte mit Creme dekorieren und willst diese jetzt glatt streichen? Dann kommt genauso der Spatel zum Einsatz. Mit ihm lassen sich die verschiedensten zähflüssigen Cremes, ob nun Sahne oder Pudding, einfach verteilen. Dafür sind insbesondere sogenannte Schlesinger oder Teigspachtel ideal.

Als Hobbybäcker hast du aber noch weitere Gründe für die Anschaffung. Denn beim Brotbacken helfen dir klassische Teigschaber ohne Stiel genauso. Je weicher der Teig, desto fluffiger das Brot. Leider ist es nicht immer einfach, den klebrigen Teig zu formen und zu kneten.

Hier kommt ebenso der Teigschaber zum Einsatz. Du kannst die klebrigen Teile des gegangenen Brotteigs daher von den Seiten aus zusammenfalten und entgehst somit einem kleinen Teig-Massaker.

Schlussendlich kannst du Teigschaber auch einfach zweckentfremden. Wer hat also gesagt, dass du die Modelle mit Stiel nicht einfach beim Kochen verwenden kannst. In der Regel bestehen diese nämlich aus hitzebeständigem Material. Sie lassen sich also ebenso einfach zum Rühren und gar zum Wenden nutzen.

Video: Der Umgang mit dem Teigschaber und Teigkarte erklärt

Quelle: der Kanal Cooklife by Mark Deneberger auf YouTube

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Teigschaber vs. Kochlöffel: deswegen sind sie nicht gleich

Allzweckteigschaber mit Einkerbung für Küchenmaschinen
Teigschaber mit Einkerbung zum Säubern von Knethaken.

Du kannst einen Teigschaber zwar problemlos als Kochlöffel verwenden, aber solltest dasselbe nicht umgekehrt machen. Denn der Clou bei Teigspateln liegt darin, dass sie raffiniert geformt sind und somit an alle Ecken in der Rührschüssel kommen.

Auf diese Weise lässt sich der Teig also ideal aufsammeln. Mit einem Kochlöffel kannst du nicht dieselben Ergebnisse erzielen, da dieser anders geformt und wohl nicht beweglich ist.

Teigschaber, Teigspatel, Schlesinger und Co: Was ist was?

In der großen Welt der Teigschaber gibt es unterschiedlichste Begriffe. Diese bezeichnen dabei meistens eine spezielle Art des Schabers. Dabei kann es sich unter Umständen sogar rentieren, eine kleine Sammlung davon in der Küchenlade zu haben. Das hängt natürlich immer davon ab, wie viel und gerne du bäckst. Grundsätzlich unterscheidet man aber in folgende Kategorien.


Teigspatel:

Teigspatel.
Ein toller Teigspatel mit einem Holzgriff.

Bei dem Teigspatel handelt es sich in der Regel um einen Teigschaber mit Stiel. Dieser kann unterschiedlich lang sein. Wichtig ist jedoch der Spatelaufsatz am Ende des Stiels. Es sind jene Modelle, die du am häufigsten findest und welche in ihrer Anwendung besonders flexibel sind. Dazu gehören auch die Teigschaber von Emsa und WMF.

Teigspachtel:

Ein Teigspachtel bringt die klassischen Vorteile von Teigschabern und noch mehr Vorzüge mit. Hierbei handelt es sich um einen Schaber, welcher in der Regel aus Metall besteht und keinen Stiel hat. Genauso wenig sind Spachteln rund geformt.

Stattdessen handelt es sich um eine kantige Metallplatte, welche meist über einen Griff aus Kunststoff verfügt. Du kannst sie vor allem dafür nutzen, die Creme auf Torten glatt zu streichen und Brotteig zu falten. Darüber hinaus lässt sich damit Teig schneiden, was sich vor allem bei Brötchen und Co rentiert. Eine andere Bezeichnung hierfür ist außerdem „Teigkarte“.


Schlesinger:

Beim sogenannten Schlesinger handelt es sich um einen Teigschaber ohne Stiel. Dieser besteht genauso wie die Teigspatel meistens aus flexiblen und praktisch geformten Material. Durch die größere Fläche eignet er sich besonders gut zum Glattstreichen oder Falten von Teig.

Du kannst mit ihm aber auch einfach den Teig aus der Schüssel sammeln. Doch wieso heißt dieser Teigschaber überhaupt Schlesinger? Selbstverständlich wollten Bäcker auch in der Zeit vor Silikon und Co die Rührschüssel effektiv ausschaben. Damals wurde der sogenannte „Schlesinger-Knochen“ genutzt. Dieser stellt einen Fortsatz am Schulterblattknochen von Kälbern dar. Dieser Knochenteil sieht genauso aus wie der Teigschaber ohne Stiel.

Teigschaber aus unterschiedlichen Materialien

In der Welt der Teigspatel triffst du auf unterschiedlichste Materialien. Dabei ist bei der Verarbeitung des eigentlichen Spatels insbesondere Silikon beliebt. Dieses lässt sich nämlich einfach biegen und eignet sich dementsprechend zum Ausschaben.

Außerdem ist es robust und kann leicht gereinigt werden. So besteht der Spatel beim Modell von Emsa oder von der Linie WMF Profi Plus* genauso aus Silikon. In Sachen Griff findest du allerdings verschiedene Materialien. Edelstahl und Plastik sind hier besonders beliebt.

Dabei rentiert sich Edelstahl vor allem aufgrund der Hitzeresistenz. Du kannst solche Teigschaber also auch zum Kochen nutzen. Eine Ausnahme stellen Modelle dar, welche komplett aus Metall bestehen und auch zum Schneiden genutzt werden.

Bei der Wahl des richtigen Produkts für deine Küche achte unbedingt darauf, ob du mit dem neuen Schaber auch kochen willst. Dementsprechend sollte der Stiel hitzeresistent sein.

So einfach reinigst du Teigschaber

Wie du die Backhelfer am besten reinigst, hängt natürlich vom Material ab. In der Regel lassen sich die meisten Modelle aber einfach im Geschirrspüler säubern. So sind Silikonschaber sowie Produkte aus Metallen hierfür gewappnet.

Alternativ wasche sie einfach mit etwas Spülmittel von der Hand.
Tipp: Bei Modellen aus Metall lohnt es sich, diese mit der Hand zu waschen. Denn je öfter sie im Geschirrspüler gereinigt werden, desto schneller lässt die Qualität nach.

Übersicht: Teigschaber kaufen – alles, was du über den Teigschaber wissen musst