Nakiri Messer günstig online bestellen – Was ist ein Nakiri Messer?

Das Nakiri Messer ist ein spezielles japanisches Kochmesser zum Schneiden von Gemüse. Übersetzt bedeutet Nakiri „gemacht, um Grün zu schneiden“. Nakiri Messer haben eine rechteckige Form mit gerader Klinge, das vordere Ende der Klinge ist leicht abgeschrägt und die Ecken abgerundet.

Die Schneide verläuft gerade und sorgt für sauberes Durchtrennen des Schneidguts auf dem Schneidbrett. Das breite Blatt ermöglicht eine gute und sichere gute Führung am Fingerrücken. Grundsätzlich sind Nakiri Messer zum Schneiden von Obst und Gemüse geeignet. Du kannst es auch für Fleisch oder Fisch nutzen. Mehr über Nakiri Messer erfährst du hier!

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Usuba und Nakiri Messer

Die Schmiedekunst in Japan hat eine Vielzahl von Messern hervorgebracht, mit einer für die jeweilige Aufgabe angepassten Klingenform und Größe. Zum Schneiden von Gemüse ist das Usuba bestens geeignet. Die gerade scharfe Klinge schont das Schneidgut.

Du bekommst saubere Schnitte und erhältst den besonderen Geschmack der Lebensmittel. Das Nakiri wurde aus dem Usuba entwickelt. Ein Nakiri ist beidseitig geschliffen, das Usuba ist einfach geschliffen. Das Nakiri ist einfacher zu verwenden. Hier findest du die Beitragsübersicht!

Wofür eignet sich das Nakiri Messer?

Bist du Vegetarier, Veganer oder isst gerne viel Gemüse? Ein Nakiri ist ideal, um jede Art von Gemüse zu zerteilen. Die lange gerade Klinge eignet sich zum Choppen von voluminösem Schnittgut oder Kräutern. Sie lässt sich für schiebende und ziehende Schneidebewegungen einsetzen. So kannst du Wurzelgemüse oder Salatköpfe zerteilen.

Mit einem Nakiri kannst du in sämtlichen französischen Schnitttechniken – Julienne, Brunoise oder Paysanne arbeiten. Die scharfe Klinge des Messers gleitet ohne Widerstand durch jedes Schneidgut. Selbst harte Gemüse wie Karotten oder Sellerie schneiden sich leicht und schnell. Längsschnitte von Karotten oder Gurken kannst du mit der gesamten Klingenlänge durchführen.

Reife, weiche Lebensmittel wie Tomaten zerteilst du mit einem langen Schnitt ohne Druck. Bei feinen Zwiebelwürfelchen (Brunoise) oder Kräutern werden die ätherischen Öle geschont. Ein Nakiri schneidet, statt zu quetschen oder zu reißen. Selbst Kürbisse oder Melonen lassen sich mit einem Nakiri Messer gut zerteilen.

Beim Schneiden kannst du dich auf die breite, scharfe Klinge stützen und gleichmäßig Gewicht auf das lange rechteckige Messer bringen. Die hohe Klinge eignet sich hervorragend als Schaufel. Du schiebst das geschnittene Gemüse auf die Klinge und transferierst es in die Pfanne oder eine Schüssel.

Viele Nakiri Messer haben zudem kleine Vertiefungen in die Klinge gearbeitet oder gehämmert. Selbst große Gemüsescheiben bleiben nicht an dem Metall haften.

Vorteile eines Nakiri Messers

Die Schneide des Nakiris ist eben und flach und schneidet jedes Gemüse ganz durch. Sie ist sehr dünn, eine breite Klinge quetscht statt zu schneiden. Die Klinge ist hoch, das erleichtert die sichere Führung des Messers mit dem Fingerknöchel. Außerdem kannst du das geschnittene Gemüse leicht hin- und herschieben. Drehe dazu das Messer um, sodass der Messerrücken auf der Unterlage liegt.

Wofür ist es nicht geeignet?

Obwohl das Nakiri aussieht wie die japanische Version eines chinesischen Hackbeils, ist es ungeeignet, Knochen oder hartes (Gefriergut) zu zerteilen. Die Schneide japanischer Messer ist sehr hart, sie könnte ausbrechen. Nakiri laufen vorne nicht spitz zu, um z. B. Fisch zu filieren, sind sie nicht geeignet.

Varianten des Nakiri Messers

Einige Nakiri auf dem Markt haben in der Mitte der Klinge oder an der Spitze eine ganz leichte Biegung. Damit ist der Wiegeschnitt einfach möglich.

Aus welchem Material besteht ein Nakiri Messer?

Nakiri werden aus unterschiedlichen Materialien gefertigt. Häufig sind sie aus Damaszenerstahl, sogenannte Damastmesser.

Was ist Damaszener Stahl?

Der Begriff ist nicht geschützt, sondern von Damaskus abgeleitet (Damast). Damaszener Stahl bezeichnet einen Werkstoff aus einer oder mehrerer Eisen- und Stahlsorten. Kombiniert man mindestens zwei verschiedene Stähle zu einem neuen Werkstoff, spricht man von Damaszener Stahl.

In poliertem Zustand erkennt man auf den Messerklingen eine klare Struktur. Mehrere Lagen unterschiedlichen Ausgangsmaterials bilden ein Streifenmuster.

Die Klingen handgeschmiedeter japanischer Messer werden aus unterschiedlichen High Carbon Stählen gefertigt. Ein hochwertiger Stahl für die Klinge des Nakiri ist der Aogami-Stahl. Klingen aus diesem Material sind sehr scharf, verschleißfest und schnitthaltig. Neben dem Blaupapier-Stahl (Agami) finden Weißpapier oder Silberpapier-Stahl Anwendung.

Welche Vorteile haben Damastmesser?

Das Schneideverhalten eines maschinell gefertigten Nakiri wird durch den Damaststahl nicht verbessert. Die verschiedenen Lagen enden oberhalb der Schneidekante. In der Mitte der Klinge befindet sich ein normaler Messerstahl, du schneidest nur mit dem Stahl, der das Schnittgut berührt. Außen auf die Klinge wird sogar ungehärteter Stahl aufgetragen. Dann kann die Klinge gerichtet werden, wenn sie sich verbiegt.

Beim geschmiedeten Damaszener-Stahl gehen die Lagen bis in die Schneide. In der Schneidkante befinden also sich mehrere Stähle. Damaszener-Stahl kann Gegensätze vereinen und dadurch einen neuen Werkstoff erschaffen. Dieser kann bessere Qualität haben, als ein Stahl aus einer Komponente.

Ein schönes Nakiri aus Damast hat eine einmalige Faszination. Für gute Schnittfähigkeit genügt ein hochwertiger Carbonstahl. Damaszener Stahl ist für die Optik, nicht für die Leistungsfähigkeit.

Messerpflege

Arbeite nicht auf harten Untergrund wie Stein, Marmor oder Metall. Das macht die Klinge schnell stumpf. Schneidbretter aus Kunststoff, Bambus oder Holz sind besser. Lass das Japanmesser nicht schmutzig liegen. Feuchtigkeit und Fruchtsäuren greifen die Klinge an. Reinige es, wenn du mit den Vorbereitungen fertig bist.

Warmes Wasser und etwas Spülmittel genügen. Trockne die Klinge direkt ab, trage ab und zu etwas lebensmittelechtes, geschmacksneutrales Öl auf. Damit kannst du auch den Holzgriff pflegen.
Klingen aus Kohlenstoffstahl können mit der Zeit anlaufen. Die leichte Patina hat keinen Nachteil beim Schleifen oder Schärfen.

Mit einem Tuch und etwas Polierpaste kannst du sie leicht entfernen. Nach dem Polieren das Messer gründlich abspülen. Regelmäßiges Nachschärfen schont die Klinge. Japanische Klingen sind filigran und deutlich schärfer zu schleifen als Monoklingen. Lass dein Japanmesser nicht ungeschützt zwischen anderen Messern oder Küchenutensilien liegen. Das kann die Klinge beschädigen.

Bewahre es geschützt und griffbereit in einem Messerblock auf oder einer Messerbank auf. Japanische Köche wickeln Ihre Messer einzeln in Tücher. Hochwertige Messer gehören nicht in die Spülmaschine. Hohe Temperaturen, ätzende Salze und aggressive Schleifmittel greifen jede Klinge an.

Worauf achte ich beim Kauf eines Nakiri Messers?

Die Messerklinge sollte eine Stärke von 2 bis 3 mm haben, damit sie sich nicht im Schneidgut verbiegt. Ein Messer muss stabil sein, sonst hast du keine Führung. Du kannst einen Schnitttest an einem Blatt Papier durchführen, das du lose in der Hand hältst. Ein hochwertiges Messer gleitet fast geräuschlos durch das Papier.

Eine Klinge aus minderwertigem Stahl ist zu weich, um scharf geschliffen zu werden. Die Klinge reißt hörbar das Papier. Das Nakiri muss gut in der Hand liegen. Hältst du das Messer lose waagerecht, darf die Klinge auf keinen Fall nach oben kippen. Klinge und Griff müssen ausbalanciert sein oder die Klinge neigt sich leicht nach vorne. Vor allem, wenn du viel und gerne Gemüse schneidest.

Hat dein Nakiri Messer einen traditionellen japanischen Griff, ist er weniger robust. Dann empfiehlt sich der Zangengriff. Halte den Messergriff nicht in der ganzen Faust. Ob ein Nakiri handgeschmiedet (z. B. in Solingen) oder maschinell hergestellt ist, kannst du leicht unterscheiden. Der Messerrücken von gestanzten Messern hat durchgehend die gleiche Stahldicke.

Bei geschmiedeten Messern ist der Verlauf der Stärke deutlich zu erkennen. Probiere das Nkiri unbedingt aus, halte es in der Hand und schneide damit. Ein gutes Nakiri ist sein Geld wert und du hast viele Jahre Spaß daran.

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