Wasserkessel

Einleitung: Wer kennt ihn nicht, den guten alten Wasserkessel! In unserer Vorstellung gehört er wohl zu dem gemütlichen Szenario einer behaglichen Küche von anno dazumal, in der sich in irgendeiner Ecke ein bereits vorgeheizter Kohle- oder Holzofen befindet und auf dem ein großer Kessel mit Wasser bereitgestellt wurde.

Sobald das Innere des Behälters zu sieden beginnt, stößt der nach außen ziehende Wasserdampf einen unüberhörbaren Pfeifton aus, der die Hausfrau (oder den Hausmann) darauf aufmerksam macht, dass das Wasser nun gegebenenfalls zum Aufgießen von heißen Getränken wie Tee oder Kaffee zur Verfügung steht.

Doch diese Funktion eines Flötenkessels beziehungsweise Wasserkochers bleibt keinesfalls auf die damalige Zeit beschränkt. So kannst Du Wasserkessel auch heute noch in verschiedenen Situationen verwenden. Jetzt weiterlesen!

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Zuletzt aktualisiert am 1. Dezember 2022 um 21:16 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Was ist ein Wasserkessel?

Bei einem Wasserkessel handelt es sich vorwiegend um ein topfähnliches Gerät, dass Du sowohl im Haushalt als auch im Outdoor Bereich oder Camping benutzen kannst. Dabei übernimmt dieser stets die Aufgabe, Wasser für diverse Fertiggerichte oder Heißgetränke aufzukochen. Dazu kann sein Fassungsvermögen zwischen 1,1 bis 4,0 Litern variieren. Hier gelangst du zum Inhaltsverzeichnis!

Wann wurden erste Wasserkessel eingesetzt?

Die Ursprünge der ersten Wasserkessel lassen sich bis ins ferne China und Japan zurückverfolgen. Dort nutzte man den effizienten Aufguss von Wasser hauptsächlich für die Teezubereitung. Diese wurde in China bereits um 1100 vor Christi mit unterschiedlichen Sandguss-Verfahren durchgeführt.

Ab etwa 800 nach Christi kochte man in Japan den Tee dann zusammen mit anderen Lebensmitteln in großen Eisenkesseln aus, bevor die Teezeremonie in den folgenden Jahren immer mehr verfeinert wurde und somit auch der Wasserkessel und sein Material eine andere Funktionsweise erhielt.

Auf diese Weise gewann rostfreies Eisen als innovativer Bestandteil des Teekessels für die Verteilung und Speicherung der Wärme bei dem Aufguss des Teepulvers an besonderer Bedeutung. Außerdem trugen kleine abgelöste Eisenpartikel von der Kesseloberfläche zu einer besonderen Nuance des Wassers bei, die sich ebenfalls positiv auf den Teegenuss auswirkte.

Überdies änderte man auch die Form und das Muster des Wasserkessels. Teekessel mit der typischen Dampfpfeife hielten in Europa hingegen erst im 17. und 18. Jahrhundert Einzug. Heute findest Du viele verschiedene Wasserkessel, die sich je nach Bestimmung in ihrer Größe, Farbe und dem Preis erheblich unterscheiden können.

Welche Varianten an Wasserkesseln gibt es und zu welchem Zweck können sie dienen?

Auf dem Markt lassen sich unzählige Variationen von Wasserkesseln entdecken. Diese können beispielsweise vom klassischen Flötenkessel über die stilvolle „Schwanenhalskanne“ zur Zubereitung von Filterkaffee bis zum praktischen Wasserkocher mit moderner Abschaltautomatik reichen.

Darüber hinaus gibt es auch länderspezifische Sonderformen von Wasserkesseln wie beispielshalber den Samowar aus Russland oder eine Art zylindrisch geformte Milchkanne mit Brenner-Untersatz und einem Rohr für den Rauchabzug, die aus Irland stammt.

Dagegen ist der Tauchsieder eine minimalistische Form eines Wasserkochers. Er besteht lediglich aus einer Heizschlange, die strombetrieben in praktisch jedes Gefäß mit Wasser getaucht werden kann, um es zu erhitzen. So eignet sich diese platzsparende Variante zum Beispiel ausgezeichnet für Deinen nächsten Urlaub in einem Feriendomizil mit Selbstversorgung.

Welche Materialien sind typisch für Wasserkessel?

Wenn Du einen Wasserkessel suchst, kannst Du unter vielen Modellen mit unterschiedlichen Materialien wählen. So gibt es beispielsweise Wasserkessel, die einen ferromagnetischen Boden besitzen und somit sehr gut für einen Herd mit Induktion geeignet sind.

Hier kommt es zwischen dem Wasserkocher und dem Herd zu einer direkten Wärmeübertragung, die zusammen mit den erzeugten Wirbelströmen des Induktionsfeldes dafür sorgt, dass der Siedepunkt des Wassers schneller erreicht wird und so zu einer höheren Energieeffizienz führt.

Ein anderes Material ist Kupfer, das nicht nur edel und elegant aussieht, sondern auch ein guter Wärmeleiter ist. Das Gleiche gilt für Teekessel aus Guss-Eisen, die neben der hervorragenden Wärmespeicherung dem Teewasser auch einen typischen Geschmack verleihen.

Dagegen besitzen Modelle aus Emaille einen ausgesprochen schicken Retro Look und gehören mit ihrem geringen Gewicht zu den leichteren Varianten eines Wasserkochers, was sie gegebenenfalls für den Gebrauch auf einem Gasherd im Outdoor Bereich oder dem Camping sehr interessant macht.

Ein weiteres Metall, das für Outdoor Aktivitäten optimal genutzt werden kann, ist das Aluminium, da es leicht ist und die Wärme ausgezeichnet weiterleiten kann. Daneben haben Modelle aus Glas den unschlagbaren Vorteil, dass Du ihren Inhalt immer gut im Blick behalten kannst.

Nachteilig ist allerdings ihre Hitzebeständigkeit. Diese bleibt nämlich nur bestehen, solange ihre Oberfläche intakt ist. Aus diesem Grund ist es ratsam, Wasserkocher aus Glas stets vorsichtig zu behandeln. Im Gegensatz dazu sind Wasserkocher aus Edelstahl äußerst stabil, wärmeleitend und temperaturbeständig und können somit auf allen Arten von Wärmequellen verwendet werden.

Welche Vor- und Nachteile bieten die einzelnen Materialien?

Generell sind alle Materialien, die Dir hier vorgestellt werden, hervorragende Wärmeleiter und können die Temperatur weitgehend konstant halten. Trotzdem gibt es unter ihnen Arten, die für den einen Verwendungszweck besser beschaffen sind als für den anderen. So begeistern Produkte aus Kupfer viele Nutzer wegen ihres rötlich glänzenden Aussehens, mit dem sie eine gewisse stilvolle Retro-Atmosphäre auf den heimischen Herd zaubern.

Da es hier allerdings zu geringen Materialauslösungen kommen kann, sind Kupferkessel für das Aufbrühen von Filterkaffee weniger gut geeignet, weil sie seinen Geschmack unangenehm beeinflussen können. Überdies sind Wasserkessel aus reinem Kupfer nicht induktionsfähig und meist sehr teuer.

Gusseisen, Aluminium und Emaille

Wogegen Modelle aus Gusseisen echte Klassiker und 1. Wahl sind, wenn es darum geht, einen geschmacklich hochwertigen Tee heiß aufzugießen. So sind Materialauslösungen hierbei sogar ausdrücklich erwünscht. Außerdem lassen sie sich für alle Herdarten problemlos verwenden und sind sehr robust. Das ist auch der Grund für ihr großes Eigengewicht und für ihren oftmals hohen Anschaffungspreis.

Aluminium und Emaille sind stattdessen federleicht und eignen sich somit ausgezeichnet für das Camping. Dabei schützt der Emaille-Überzug nicht nur vor eventuellen Materialauslösungen, sondern hält die Wärme auch länger und ist ebenfalls mühelos zu reinigen. Im Übrigen kannst Du Wasserkessel aus Emaille auf allen Herdvarianten benutzen, während das Aluminium die Wärme schneller verliert und nicht induktionsfähig ist.

Allerdings ist sein Preis gegenüber der Emaille und allen übrigen Materialien auch am günstigsten. Wenn Du dagegen einen Wasserkessel erwerben möchtest, bei dem Du den genauen Siedepunkt des Wassers erkennen kannst, ist ein Modell aus Glas genau das Richtige für Dich. Damit diese zusätzlich auf einem Herd mit Induktion funktionieren, sind einige Produkte mit einem ferromagnetischen Boden ausgestattet worden.

Schließlich folgen noch die Edelstahl-Varianten, die sich zum einen schnell reinigen lassen und zum anderen das Nonplusultra für die stilvolle Zubereitung von Filterkaffee sind. Allerdings wird diese oft erschwert, da das präzise Eingießen beim Aufbrühen oftmals durch die plumpen Formen mancher Modelle nicht möglich ist.

Wie und womit reinigst Du Deinen Wasserkessel am besten?

Wenn Du Deinen Wasserkessel säubern willst, solltest Du darauf achten, ihn vorher immer vom Stromnetz zu trennen. Anschließend kann der Wasserkocher mit einem weichen Tuch innen und außen feucht ausgewischt werden. Ist der Wasserkessel verkalkt, solltest Du ihn davon befreien, da der Kalk den Vorgang des Erhitzens verlangsamt und Du dadurch mehr Energie verbrauchst.

Um den Kalk zu lösen, lassen sich dafür am besten Hausmittel wie Essig, Backpulver oder Zitronensäure einsetzen. Du kannst aber auch Acetylsalicylsäure* verwenden, die beispielsweise in einigen freiverkäuflichen Arzneimitteln enthalten ist.

Fazit:

Wenn Du den Geschmack von Deinem Teewasser optimieren möchtest, solltest Du am besten zu einem Wasserkessel aus Gusseisen greifen. Wer dagegen einen stilvollen Filterkaffee zubereiten möchte, ist mit einem Edelstahl-Modell gut beraten.

Dagegen sind die ultraleichten Variationen aus Emaille und Aluminium am ehesten für alle Freunde des Campings- und Outdoor-Bereichs geeignet. Ferner erwirbst Du mit einem Wasserkessel aus Kupfer oder Glas ein exquisites Küchenutensil, bei dem die Optik im Vordergrund steht.

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