Fritteusen

Es gibt viele Fritteusen auf dem Markt, aber welche ist für dich die richtige? Reicht eine 3-Liter-Fritteuse für eine ganze Familie aus? Frittiert eine Heißluftfritteuse wirklich? Welche lässt sich am besten reinigen? Wie viel Strom verbraucht so eine Fritteuse? Woran erkenne ich, dass ich das Öl wechseln muss?

Und was hat Rindernierenfett mit Pommes zu tun? Diese und viele weitere Antworten auf oft gestellte Fragen, aber auch hilfreiche Tipps warten hier auf dich. Um schnell und einfach dahin zu gelangen, was dich wirklich interessiert, kannst du unser Inhaltsverzeichnis nutzen. So gelangst du mit nur einem Klick zu den Infos, die dich wirklich interessieren!

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Zuletzt aktualisiert am 20. Juni 2021 um 03:52 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Fritteusen: Kaltzonen-, Heißluft- und Mini-Fritteusen

Mit einer Fritteuse kannst du frittieren, das sollte klar sein. Aber hast du gewusst, dass du je nach Bauart sogar damit Kochen, Backen oder Dünsten kannst?

Was bedeutet es, etwas zu frittieren?

Ob Bräter, Topf oder Fritteuse, du kannst quasi mit jedem Gefäß frittieren. Denn frittieren bedeutet nichts anderes als Speisen in heißem Fett oder Öl zu garen. Eben genau so, wie du es auch in der Pfanne mit dem Fleisch machst.

Knusprig frittierte Pommes die mag jeder. Aber wie bekommt man sie so hin, dass sie außen richtig kross, aber innen noch saftig sind? Das hat kurz gesagt etwas mit der Temperatur des verwendeten Öls bzw. Fettes zu tun. Die richtige Temperatur sorgt dafür, dass sich die Oberfläche ganz schnell verschließt. Das ist in etwa so wie bei einem Steak, was du ganz scharf anbrätst.

Welche Arten von Fritteusen gibt es?

Hier bekommst du eine Kurzübersicht, was alles möglich ist. Die ausführliche Erklärung, wie etwa die Bedienung und Funktionsweise oder welches Gerät sich für wen eignet, bekommst du später im Text erklärt. Hier soll es erst mal nur um ein kurzes Vorstellen der einzelnen Geräte gehen. Wie etwa der Kaltzonenfritteuse, der Heißluftfritteuse oder die anderen Arten von Fritteusen.

Mini-Fritteusen

Die traditionelle Fritteuse mit Fett gibt es für den Single-Haushalt bereits ab 20 € zu haben. Sie verbrauchen wenig Platz. Somit können sie schnell aus dem Regal geholt und wieder reingestellt werden. In der Regel haben diese Geräte ein Ölbecken für 1 bis 2 Liter.

Darin passen oft nur kleine Mengen, wie etwa eine kleine Portion Pommes oder Chickennuggets. Bei Tiefkühl-Schnitzeln bekommst du meist schon Probleme. Der Korb könnte dafür bereits zu klein sein. Das Schnitzel ist evtl. nicht vollständig vom Öl bedeckt und ragt über den Rand hinaus. Somit musst du es wie in einer Pfanne wenden.

Ein weiterer Nachteil ist in einem solchen Fall, dass du den Deckel meist nicht mehr schließen kannst. Also verteilt sich das ganze Frittierfett als winzig kleine Ölpartikel in der Küche oder wenn man eine offene Küche hat, sogar in der ganzen Wohnung. Denn selbst die leistungsstärksten Dunstabzugshauben können nicht alles absaugen.

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Zuletzt aktualisiert am 20. Juni 2021 um 03:34 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Multifunktionsfritteusen

Sie sind der Tausendsassa, sprich der Alleskönner unter den Fritteusen. Du kannst mit ihnen nicht nur punktgenau deine Kroketten oder leckere Hähnchenflügel frittieren. Tausche das Fett gegen Wasser und koche und dünste in der Fritteuse sogar Gemüse.

Durch den Filter im Deckel bleiben dir zudem die Gerüche erspart. Das ist jedoch nur bei hochwertigen Geräten der Fall. Gerade bei der Zubereitung von Kohlsorten ist ja doch schon eine gewisse Geruchsentwicklung vorhanden, die vielleicht nicht jeder in deiner Familie leiden kann. Denn wie bereits erwähnt, kannst du das Fett gegen Wasser tauschen und Gemüse darin garen.

Kaltzonenfritteusen

Sie sind Halb-Profi-Maschinen, die für jene genau richtig sind, die regelmäßig größere Mengen frittieren wollen. Sei es nun das selbst gemachte Schnitzel im Tempura-Teig oder einfach nur die Frühlingsrolle. Durch seine „kalte Zone“ am Beckenboden kannst du das Öl besonders lange benutzen.

Das regelmäßige Filtern bleibt dir aber dennoch nicht erspart. Ein Vorteil der Premium-Semi-Profi-Geräte ist, dass sie einen Ablaufschlauch mit Filter haben. Damit ersparst du dir viel Sauerei und natürlich auch Zeit.

Heißluftfritteusen

Airfryer sind im Grunde Minibacköfen mit Umluft-Funktion. Frittiert wird hierbei gar nichts, auch wenn es der Name vermuten lässt. Dementsprechend wird auch deutlich weniger Öl je nach Rezept verwendet. Damit kann die Aussage, mit bis zu 80 % weniger Fettbedarf schon hinkommen kann. Dafür liegen ja eben ihre Vorteile beim quasi fettlosen Garen von Speisen. Somit kannst du eben auch Fisch oder Gemüse schonender zubereiten.

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Zuletzt aktualisiert am 20. Juni 2021 um 03:41 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Rotor-Fritteusen

Der Behälter im Inneren ist durch seine Schräglage in ständiger Bewegung. Damit wird zwar auch wie bei der Heißluftfritteuse deutlich weniger Öl gebraucht. Aber deine Pommes oder Kroketten baden dennoch im heißen Fett. Durch die andauernde Bewegung kannst du darin keine Schnitzel zubereiten.

Die Teigpanade würde sich dadurch ablösen. Diese Geräte sind eher ein Nischenprodukt, weil man in ihnen u.a. nur Lebensmittel wie die bereits erwähnten Pommes frittieren kann. Denn ein Backfisch oder ein Cordon bleu würde dir das ständige Wenden übel nehmen.

Gas-Fritteusen

Die meisten Fritteusen werden mit Strom betrieben, sind also Elektro-Fritteusen. Wie der Name schon sagt, werden diese Geräte mit Gas aus der Flasche oder vom Haupthahn betrieben. Oft werden sie in Imbisswagen oder Großkantinen benutzt. Durch die Gasflaschen ist man damit mobil und standortunabhängig.

Somit können sie auch draußen verwendet werden. Für den privaten Anwender oder Hobbykoch sind sie nicht wirklich geeignet. Sie sind sehr teuer in der Anschaffung. Zudem haben sie ein Fassungsvermögen von 100 Litern und mehr. Deshalb werden sie gewerblich genutzt.

Vakuum-Fritteusen

Sie kommen fast ausschließlich in der Industrie vor und werden hier nur der Vollständigkeit halber aufgeführt. Wenn du mehr dazu wissen möchtest, dann schau mal hier nach!

Allgemeine Hinweise zu Fritteusen und dem Frittieren

Hier nun gibt es viel Wissenswertes z. B. zur Ausstattung der Geräte. Auch eben auch eine Menge Tipps, was so alles zu beachten ist, nicht nur vor dem Kauf, sondern dann auch beim Frittieren. Und das danach, also die Reinigung des Gerätes, kommt auch nicht zu kurz.

Das Wichtigste bei einer Nutzung der Fritteuse zuerst!

Niemals das heiße Fett mit Wasser löschen, wenn es raucht oder sogar schon Feuer gefangen hat. Du musst sofort die Luftzufuhr unterbrechen. Dabei ist es egal, ob du dafür eine Decke nimmst oder den Schaumfeuerlöscher. Weitere Infos bekommst beim Brandschutz.

Jetzt gebe ich dir im weiteren Text kleine Tipps und Hinweise und zudem den oder anderen Trick. Außerdem erkläre ich, was bei einer Fritteuse so alles dabei sein sollte und was wünschenswert wäre. Und eben auch, worauf du sonst so achten solltest. Dazu gehört etwa das Zuviel an Pommes und Frittierfett, dass die Fritteuse zum Überlaufen bringen könnte.

Deckel für Fritteusen

Du brauchst unbedingt eine Fritteuse mit Deckel und eingebautem Fettfilter. Außer du hast eine besonders leistungsstarke Dunstabzugshaube, denn die meisten schaffen es nicht, den ganzen Fettgestank und die Fettpartikel abzutransportieren.

Und ganz nebenbei sorgt der Deckel auch dafür, dass evtl. Fettspritzer nicht die ganze Küche einsauen können. Aber die meisten hochwertigen, modernen Fritteusen haben einen recht guten Dauerfilter aus Metall. Der ist je nach Hersteller sogar direkt im Geschirrspüler zu reinigen.

Fettfilter für Fritteusen

Das ist ein absolutes „Muss“, wenn man keine extrem starke Dunstabzugshaube hat. Der Deckel hält die Gerüche und Dämpfe zurück. Sprich, er lässt sie nicht entweichen. Also verbreitet sich erst beim Öffnen des Gerätes der typische Geruch von Frittiertem. Der ein oder andere mag das ja bestimmt auch. Aber wahrscheinlich dann doch eher nicht an der Kleidung oder in der restlichen Wohnung. Und deshalb sind Filter so wichtig.

Es gibt die Filter in vielen Ausführungen. Das kann nur ein einfaches Blatt Vlies sein. Oder ein etwas höherwertiges Vlies, was du aus den Füllungen von besagten Abzugshauben kennst. Ganz oft gibt es bei Premium-Fritteusen sogenannte Metalldauerfilter. Egal, ob nur ein Blatt oder mehrere Schichten Vlies, sie haben ihre Vorteile. Sie sind sehr schnell auswechselbar. Somit ist der Wartungsaufwand gering.

Es gibt jedoch hier keine festgelegten Standards. Deshalb kann man leider keine festen Aussagen über die Filtereigenschaften treffen. Denkbar ist auch, dass mit den ganz dünnen Teefiltertüten ein vorübergehender Ersatz möglich ist. Aber nur für den Fall, dass kein Fettfilter zum Austauschen mehr im Haus ist, könntest du das versuchen.

Gibt es auch Metallfilter bei Fritteusen, die du evtl. vom Kaffeeautomat oder im Motorradbereich kennst? Halt dort, wo Langlebigkeit bevorzugt wird. Kurz gesagt, ja! Solche Filter haben den Vorteil, dass du sie je nach Hersteller in den Geschirrspüler packen oder einfach mit einem Kompressor abblasen kannst.

Die Filterleistung nimmt wie bei jedem anderen Einweg- oder Mehrweg-Filter leider auch mit der Zeit ab. Der große Vorteil ist aber, dass du dir selbst nach Jahren keine Sorgen um einen Ersatz machen musst. Metallfilter müssen nur vom Öl befreit werden und schon hat er wieder volle Leistung. Aluminium oder Edelstahl kommen relativ häufig vor.

Extra Thermometer für Fritteusen

Hat deine Fritteuse keine Anzeige für die Temperatur? Dann brauchst du ein Thermometer. Das ist auch hilfreich, wenn du das Öl in einem (Frittier)Topf erwärmst. Dabei ist es ziemlich egal, ob du ein High-End-Gerät mit Digitalanzeige und Funkübertragung oder ein Analoges hast. Es soll dir ja nur die Gradzahl anzeigen.

Wenn du keins hast, ist auch nicht tragisch. Hier mein Tipp: Einfach einen Holzlöffel nur ganz wenig in das Öl eintunken, allerhöchsten 1 cm. Meist reichen jedoch 0,5 cm. Wenn sich Blasen am Holz bilden, dann ist das Öl auf Betriebstemperatur. Wenn es schon langsam anfängt zu rauchen, dann ist die Temperatur deutlich zu hoch.

Füllstand bei Fritteusen beachten!

Niemals mehr Frittieröl einfüllen als vom Hersteller angegeben! Sonst kann es passieren, dass das Öl überläuft. Das hat etwas mit der Verdrängung zu tun. Das Prinzip kennst du, wenn du dich in die Badewanne legst. Da steigt der Wasserspiegel ja auch an. Und genau so ist das, wenn du anstatt der erlaubten 3 Liter eben 4 Liter einfüllst und dann auch noch den Frittierkorb ganz vollmachst.

Was du auch nicht machen solltest, ist zu wenig Öl einfüllen. Deine Chickennuggets oder Pommes können dann gar nicht richtig frittiert werden. Im schlimmsten Fall ist dein Frittiergut sogar noch roh.

Als Faustformel sagt man grob 1:10. Also kommt auf 1 kg Fett 100 g Tiefgefrorenes. Damit stellt man sicher, dass die optimale Temperatur nicht zu sehr nach unten fällt und du somit ein perfektes Ergebnis bekommst. Beachte zudem auch, dass im Korb noch genug Platz ist. Damit klebt dein Frittiertes nicht zu sehr zusammen. Es muss Platz für das Fett bleiben, damit es überall rankommt.

Was heißt das in der Praxis? In einer großen Fritteuse, sprich 3 Liter, solltest du nicht mehr als 1 Schnitzel, höchstens 2 garen lassen. Denn neben der schnell sinkenden Temperatur brauchen gerade Pommes oder Nuggets viel Platz, damit das Fett auch alles fest um- und verschließen kann. Nur so bekommst du diese harte, krosse Schale, die wir alle so lieben.

Aber das sind natürlich alles nur optimale Werte. Wenn du ein Thermometer hast, halte es einfach rein. Schütte dann nach und nach die Pommes dazu, bis es die 160° Marke unterschreitet. Die bessere Variante wäre jedoch, einfach alles nacheinander zu garen. Zumal die Pommes ja eh immer als Letztes hineinkommen sollten damit sie den Geschmack von allen anderen Speisen aufnehmen können.

Sichtfenster an Fritteusen

Sie sind schön und nützlich. Damit kannst du immer direkt sehen, ob du dein Frittiergut schon rausholen kannst. Denn es müssen ja nicht immer herzhafte Sachen sein, wie Pommes oder Hähnchenflügel. Es kann sich dabei auch um sogenanntes Fettgebäck handeln, wie etwa Quarkbällchen oder Krapfen.

So ein Sichtfenster bringt dir nur nichts, wenn es beschlägt oder mit Fett vollgespritzt ist. Leider neigt die ein oder andere Fritteuse je nach Hersteller dazu. Mit Zitronensaft kannst du dem Beschlagen entgegenwirken. Dazu einfach die Scheibe mit Zitronensaft einreiben. Es ist egal, ob du die Zitrone vorher auspresst und den Saft auf ein Tuch gibst oder direkt mit den geschnittenen Zitronenscheiben über das Sichtfenster reibst.

Limetten gehen natürlich auch. Wenn dich das stört, merke dir einfach die Zubereitungszeiten deiner Speisen. Bei Tiefkühlprodukten steht immer auf der Verpackung die jeweilige Garzeit drauf. Zum Beispiel braucht ein TK-Schnitzel laut Hersteller bei 170° ca. 5 Minuten, bis es fertig ist. Da braucht es kein Fenster.

Zusammenfassung

  • Deckel helfen dir dabei, die Gerüche und Dämpfe zu reduzieren und kontrolliert abzugeben.
  • Vliesfilter sind Einweg-Produkte, die du auch selber zuschneiden kannst.
  • Metalldauerfilter sind zu bevorzugen.
  • Thermometer sind notwendig, wenn du es ganz exakt haben willst. Oder wenn deine Fritteuse keine Anzeige hat bzw. nicht stufenlos regelbar ist.
  • Die Frittiermenge darf nie den ganzen Korb ausfüllen.
  • Den Korb höchstens bis zur Hälfte befüllen. Die Curly Fries sollten frei darin herumschweben können.
  • Niemals den maximalen Füllstand überschreiten! Brandschutz!
  • Fettbrände sind am besten mit einem Schaumlöscher zu löschen!
  • Sichtfenster können mit Zitronensäure recht gut vor dem Beschlagen geschützt werden.

Öl / Fett

Wusstest du, dass die 1936 in Berlin gegründete Deutsche Gesellschaft für Fettwissenschaft e. V. (DGF) eine ideale Temperatur zum Frittieren von 160 bis 175 °C empfiehlt?

Tipps, wie du Öl möglichst lange benutzen kannst!

Pflanzliches Öl oder tierische Fette sind Verbrauchsmaterial! Du kannst du sie also nicht ewig zum Frittieren benutzen. Aber wie oft kann es denn nun wiederverwendet werden? Das hängt zum einen davon ab, wie du es filterst. Damit meine ich, ob es nur grob oder doch ganz fein gefiltert wird. Holst du nur mit dem Löffel die größten Stücke raus?

Oder machst du dir die Arbeit, es nach dem Abkühlen beispielsweise durch einen Kaffeefilter laufen zu lassen? Einfacher ist es natürlich, wenn du ein Gerät hast, das das für dich erledigt. Aber pauschal geht man davon aus, dass es 3 bis 5 Mal genutzt werden kann. Danach kann es sein, dass das Frittieröl ranzig wird und die Speisen einen fauligen Geschmack bekommen.

Der Marktführer bei den Fritteusen mit seinem patentierten Ölfilter-System geht sogar von 8-maligem Benutzen aus. Das System kommt fast ausschließlich bei den Semi-Profi-Kaltzonenfritteusen vor. Die Kosten für solche Fritteusen liegen meist im oberen 2- bis unteren 3-stelligen Bereich. Insofern du deine Maschine aber regelmäßig benutzt, also mehr als 5 Mal im Jahr, lohnt sich schon so eine Anschaffung.

Langfristig gesehen sparst du sogar Geld. Denn du musst nicht ständig Öl wegen dem notwendigen Austausch neu kaufen. Womit wir bei der nächsten Sache wären, die viele gerne machen, es jedoch besser gelassen hätten.

Öl wechseln oder mischen?

Du hast bestimmt des Öfteren schon diese 3-Liter-Gebinde mit Frittieröl gesehen. Dort sind fast immer verschiedene Ölsorten miteinander gemischt. Und dann hast du dir vielleicht gedacht, das kann ich auch. Lass das mal lieber!

Die meisten Leute haben keine Ahnung von der chemischen Zusammensetzung und in welchem Verhältnis man welche Ölsorten mischen kann. Denn du musst dabei sehr viel beachten. Da wäre zum einen der Rauchpunkt, der angibt, wie hitzestabil das Öl oder Fett ist. Hat das Pflanzenöl einen Eigengeschmack? Wenn ja, wie stark schmeckt man ihn durch?

Wie sieht es mit dem Verhältnis von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren aus? Wie schnell lässt es sich erwärmen? Du siehst, es gibt sehr viel zu beachten! Bei neuem Öl kannst du noch Glück haben und aus Versehen das richtige Verhältnis hinbekommen. Unter keinen Umständen sollte jedoch gebrauchtes und neues, frisches Öl miteinander vermischt werden. Der Gedanke dahinter ist mir zwar klar.

Die Benutzungsdauer könnte, nur weil die Füllmenge zu gering ist, ohne einen Komplettaustausch evtl. verlängert werden. Jedoch weißt du doch gar nicht, wie die Qualität ist. Acrylamid steht im Verdacht, Krebs zu begünstigen. Und das wird bereits ab 120° gebildet, wenn du Pommes oder andere Kartoffelprodukte frittierst. Kurz gesagt: Lieber einmal zu oft gewechselt als zu wenig!

Fett oder Öl, was darf es denn sein?

Ob du pflanzliches Öl oder tierisches Fett verwenden solltest, hängt in den meisten Fällen davon ab, was du denn Frittieren möchtest. Willst du die allseits beliebten Pommes mit einer leckeren Knusperpanade versehen? Da empfiehlt es sich, Rindernierenfett zu benutzen. Damit überträgst du den fleischigen Geschmack aus dem Fett auf die Pommes. Man sagt auch belgische Pommes dazu.

Dabei ist aber zu beachten, dass du die Fettblöcke vorher extra in einem Topf langsam verflüssigst. Wenn du das Fett direkt in einer Kaltzonenfritteuse auflösen willst, musst du es ja zwangsläufig auf das Heizelement legen. Damit setzt du das Fett sofort einer viel zu hohen Temperatur aus. Soll heißen, damit verbrennst du es direkt.

Das würde den Geschmack ja von Anfang an verfälschen. Zudem könnten sich dabei sogar schädliche Stoffe bilden. Deshalb das Fett lieber vorher verflüssigen. Dafür du kannst ja eine Kasserolle nehmen. Die hat dann auch gleich eine schöne Ausgießöffnung. Damit kannst du es dann ganz entspannt umfüllen.

Willst du Fisch in einer Teigpanade frittieren? In diesem Fall empfehle ich dir, lieber Butterschmalz zu verwenden. Es hat keinen penetranten Eigengeschmack. Zudem harmoniert es ideal mit deinem Fisch. Sprich, es passt gut zusammen. Pflanzliches Öl kannst du bei Fettgebäck benutzen, wie etwa für Donuts oder Berliner. Natürlich ist es auch für Schnitzel super.

Willst du mehr zum Thema: Welches Fett für die Fritteuse wissen? Dazu habe ich bereits einen Beitrag geschrieben. In diesem gehe ich teilweise detailliert drauf ein, was ein Rauchpunkt ist oder wieso du die gesättigten Fettsäuren bevorzugen solltest.

Festes Fett solltest du zuerst leicht erwärmen und erst danach in die Fritteuse füllen. Erhitze es aber nicht über 150°. Bei dieser Temperatur ist es dann schön flüssig. Außerdem braucht dann die Kaltzonenfritteuse nicht mehr lange, bis die notwendigen 160° oder 170° erreicht sind.

Kurzübersicht Öl / Fett

  • Die optimale Öl-Temperatur liegt zwischen 160° und 175°.
  • Der Eigengeschmack vom Fett und Öl ist zu beachten!
  • Tierische Fette sind am besten, wenn man den Fleischgeschmack hervorheben möchte.
  • Pflanzliches Öl eignet sich besonders für Fettgebäck wie Donuts oder Krapfen.
  • Frittieröl sollte nicht mehr als 5 Mal wiederverwendet werden, auch nicht bei richtigem, gründlichen Filtern.
  • Die Entsorgung erfolgt immer über die Restmülltonne.
  • Hast du kein Thermometer? Einfach einen sauberen Holzlöffel in das Frittierfett leicht eintauchen.
  • Wenn sich daran Blasen bilden, kann mit dem Frittieren begonnen werden.
  • Feste Fette vor Benutzung in einem Extra-Topf erwärmen bzw. verflüssigen.
  • Niemals neues und altes Öl miteinander vermischen.
  • Beim Kauf von Öl oder Fett ist auf den Rauchpunkt zu achten.
  • Wenn du ein leises Knacken hörst, deutet es auf Wasser im Öl hin. Es muss auf jeden Fall ausgetauscht werden.
  • Fritteusen mit Ölfilter sind zu bevorzugen.

Optionales Zubehör bei Fritteusen

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Zuletzt aktualisiert am 20. Juni 2021 um 03:49 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Wie wichtig sind ein Ablaufschlauch und -hahn?

Bist du mit dem Frittieren fertig und das Öl ist auch schon abgekühlt? Dann stehst du vor der Wahl, noch mal filtern oder entsorgen? Aber in beiden Fällen musst du das Frittierfett ja irgendwie rausbekommen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, wie etwa mit einem Suppenlöffel oder einer Kelle rausschöpfen.

Das ist meines Erachtens sehr aufwendig und kann schon nerven. Oder du nimmst das ganze Gerät in die Hand und schüttest es aus. Das mag bei kleinen Geräten noch gehen. Bei den größeren Modellen ist das schon sehr viel schwerer zu handhaben.

Deshalb haben mittlerweile viele Marken-Hersteller einen Ablaufschlauch oder einen Hahn in die Fritteuse integriert. Damit kann das Öl problemlos einfach und gut ablaufen. Es wird nichts eingesaut und du musst deshalb auch nicht extra die Einweghandschuhe anziehen.

Ölfilter bei Kaltzonenfritteusen

Der Filter ist von Hersteller zu Hersteller verschieden. Manche haben nur einen für relativ grobe Stücke am Boden. Einige Modelle verfügen jedoch auch schon über recht feine Filter. Noch besser hat das aus meiner Sicht der Marktführer in diesem Bereich getan.

Denn mit seinem patentierten Ölfilter verspricht er, dass du das Öl bis zu 8 Mal wieder verwenden kannst. Wie die Ölfilter verbaut sind, hängt vom Hersteller ab. Mal wird er im Gerät einfach nur eingehangen, bei anderen ist er am Boden fest eingelassen.

Kurzfassung

  • Es gibt direkte Ablaufhähne und Schläuche.
  • Ölfilter sind unterschiedlich fein. Das hängt vom Hersteller ab.
  • Die Filter sind alle anders befestigt.

Auf die inneren Werte kommt es an! Mini- und Multifunktionsfritteuse

Es ist egal, für welche Art du dich entscheidest, sei es die Kaltzonen- oder die Multifunktionsfritteuse. Beide haben einen Behälter, in dem das Öl oder Fett erwärmt wird. In der Regel ist er immer aus einer Art Metall. Ob nun (antihaftbeschichtetes) Metall, Aluminium oder Edelstahl hängt vom Hersteller ab. Und eben auch, wie viel Geld man bereit ist auszugeben.

Eine Antihaftbeschichtung hat ja, wie man sich denken kann, den Vorteil, dass es sich leichter reinigen lässt. Je nach Hersteller ist auch noch die Reinigung in der Spülmaschine möglich. Edelstahl sieht für viele natürlich viel hochwertiger aus. Zudem sind diese Bauteile auch ganz oft für den Geschirrspüler geeignet. Und das vereinfacht dir natürlich die Reinigung enorm.

Aluminium, auch Alu genannt, kann nicht rosten und ist deshalb prinzipiell für den Geschirrspüler geeignet. Alu ist häufig bei kleinen Multifunktionsfritteusen als Behälter im Einsatz, die auch als Mini-Fondue-Gerät im Gebrauch sind. Diese Fritteusen musst du meistens von Hand reinigen, da der Behälter oft nicht herausnehmbar ist.

In Gegensatz dazu ist der Korb, wo das Schnitzel reinkommt, fast immer spülmaschinentauglich. Hat deine Kaltzonenfritteuse einen Ölfilter am Geräteboden? Dann ist nicht immer ein Säubern per Hand notwendig. Aber wie auch immer, du solltest auf jeden Fall vorher die Bedienungsanleitung des Herstellers lesen. Jedes Gerät ist anders!

Die Fassade

Die Oberfläche besteht je nach Modell und Preissegment oft aus Kunststoff und mit Chrom überzogenem Metall. Bei den Heißluftfritteusen solltest du darauf achten, dass du die Austrittsöffnung für die heiße Luft nicht berührst. Sie kann sehr heiß werden. Bei meinem Gerät* waren es 85° !

Fast immer ist sie im hinteren Geräteteil verbaut und so sollte das unter normalen Umständen kein großes Problem sein. Zudem kann es vorkommen, dass sich die Oberfläche erwärmt. Deshalb solltest du immer nur den Griff oder das evtl. vorhandene Display berühren.

Kurzübersicht

  • Ob etwas nur von Hand gespült werden muss oder nicht, das legt der Hersteller fest. Also unbedingt die Bedienungsanleitung vorher lesen!
  • Edelstahl und Aluminium können nicht rosten oder wenn, dann nur schwer.
  • Der Standort des Gerätes sollte vor, während und nach Benutzung nicht verändert werden.
  • Nur erkaltete Geräte sollte man falls notwendig bewegen.

Der Frittiergeruch

Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn. Kann man etwas dagegen tun oder muss man einfach damit leben? Wenn du ganz traditionell deine Speisen frittieren willst, eher nein. Außer du hast eine sehr leistungsstarke Dunstabzugshaube.

Bei den Kaltzonen- und Multifunktionsfritteusen hast du das Problem nur noch bei den sehr kostengünstigen Geräten. Diese haben keine Metalldauerfilter oder wenn doch, dann sind sie nur sehr unzureichend.

Der Deckel ist ja die meiste Zeit immer fest verschlossen. Somit bleibt der Geruch in der Maschine oder kommt nur in kleinen Mengen durch den Filter. Weshalb du beim Öffnen auch vorsichtig sein solltest. Das kennst du vielleicht noch aus Kindertagen, als deine Oma die Tür vom Backofen öffnete, wo die Weihnachtsgans schön brutzelte.

Heißluftfritteusen haben mit dem Problem gar nicht zu kämpfen. Sie brauchen ja vom Prinzip her gar kein Öl oder Fett. Wenn dich das genauer interessiert, dann schau mal bei „Friteuse ohne Fett“ vorbei. Dort habe ich das alles genauer erklärt inklusive einer Zubereitungsempfehlung für Pommes.

Das Fassungsvermögen von Fritteusen

Wie viel Liter sollte meine Fritteuse haben? Die Frage stellt man sich bestimmt mit am häufigsten, wenn man überlegt, sich eine Fritteuse im Laden zu kaufen oder im Internet zu bestellen.

Für Single-Haushalte oder Menschen, die nur kleine Mengen Chickenwings essen, reichen meist 2 bis 3 Liter vollkommen aus. Darin kann man ein Schnitzel und dazu noch eine Portion Pommes als Mahlzeit zubereiten. Denn das Öl hat recht schnell die 170° erreicht, die man zum Frittieren braucht.

Für Paare und für Leute, die öfters Besuch bekommen, für die sollten es mindestens 3 Liter sein. Willst du aber alles recht zeitnah fertig haben, damit man schön gemeinsam zusammen essen kann? In diesem Fall sind 5 Liter sinnvoll. Zudem sinkt die Temperatur auch bei Weitem nicht so schnell ab, wenn du mal zu viel eingefüllt hast. Es dauert eben auch gefühlt keine halbe Ewigkeit, bis sich das Fett erwärmt hat.

Für Paare mit Kindern oder Großfamilien eignen sich Fritteusen ab 5 Liter Fassungsvermögen aufwärts. Damit kannst du in kürzester Zeit große Mengen Hähnchenflügel oder gleich das ganze Federvieh frittieren. Der Nachteil ist, wie bereits erwähnt, dass es eine Weile dauert, bis die richtige Temperatur erreicht wurde.

Geräte ab 10 Liter und mehr sind für Imbissbuden oder Sportvereine ideal. Willst du vom Standort unabhängig sein? Dann wären Gas-Fritteusen richtig. Oft können diese wahlweise mit Gasflaschen beheizt werden. Damit hat man eine Alternative zum Riesengrill für Leute, die lieber Fettgebäck wie Donuts oder Quarkbällchen bevorzugen.

Kurzinhalt Fassungsvermögen

  • Für Singles reichen 2 bis 3 Liter meist schon aus.
  • Bei Paaren, die ab und an Besuch bekommen, sollten es schon 3 bis 5 Liter sein.
  • Familien mit mehreren Kindern brauchen Geräte mit 5 bis 10 Litern. Nur dann gibt es keine allzu großen Wartezeiten.

Funktionen und Leistung einer Fritteuse

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Zuletzt aktualisiert am 20. Juni 2021 um 03:10 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Programme

Wie du ja bereits weißt, liegt die optimale Temperatur irgendwo zwischen 160° und 175°. Aber das trifft nicht auf jede Speise zu. Denn bei Fisch werden 150° empfohlen. Kannst oder willst du dir nicht jeden Unterschied merken? Die Hersteller haben voreingestellte Programme, wo sie der Meinung sind, dass man so ein perfektes Ergebnis erreicht. Dazu kommt, dass du ja in einer Multifunktionsfritteuse nicht nur frittieren, sondern eben auch besagten Fisch dünsten kannst.

Zeitschaltuhren

Immer mehr Fritteusen haben auch einen sogenannten Timer, also eine fest eingebaute digitale Eieruhr. Wenn du einmal die perfekte Zubereitungszeit für dich gefunden hast, garantiert dir der Timer immer eine gleichbleibende Qualität deines Frittiergutes. Das hat den Vorteil, dass du dann auch nicht die 3, 5 oder gar 10 Minuten sinnlos beim Gerät herumstehen musst. In dieser Zeit kannst du noch etwas anderes machen, wie z. B. einen Salat oder Dessert zubereiten.

Stromverbrauch

Nicht nur der Stromverbrauch ist wichtig, sondern eben auch die damit verbundene Leistung. Wenn die eine Maschine 2300 Watt verbraucht und die andere nur 1400 Watt, könnte man doch meinen, dass die mit weniger Stromverbrauch besser ist? Aber dabei wird leider oft vergessen, dass es dann auch länger dauert, bis du endlich mit dem Frittieren loslegen kannst. Und damit steigt eben auch der Stromverbrauch. Also musst du vor dem Kauf gut überlegen, was dir wirklich wichtig ist.

Zudem hat ein leistungsstärkeres Modell den Vorteil, dass es das Öl, nachdem du dein Frittiergut reingegeben hast, schneller wieder aufwärmt. Oder besser gesagt, die Temperatur halten kann, während in einem Gerät mit geringerer Wattzahl die Temperatur absinkt. Somit ist es ratsam, zu schauen und zu vergleichen, wie viel Liter Öl erhitzt werden müssen und was für einen Stromhunger das Gerät hat.

Kurz gesagt

  • Es gibt viele Grundeinstellungen. Sie helfen dir dabei, die beste Temperatur und Zubereitungszeit zu finden.
  • Eieruhren im Gerät sind ideal, wenn du nicht vor dem Gerät ständig warten willst.
  • Der Stromverbrauch ist abhängig von der Größe deines Behälters.
  • Als Faustregel kann man tatsächlich fast sagen, je mehr Watt, desto besser.

Wie funktionieren die unterschiedlichen Fritteusen eigentlich?

Es gibt mittlerweile eine recht große Auswahl an verschiedenen Geräten. So zum Beispiel die Rotor-Fritteuse, wo sich der Korb die ganze Zeit bewegt. Gerade im Trend sind Heißluftfritteusen. Hast du gewusst, dass sie eigentlich gar keine Fritteusen sind? Natürlich werde ich dir auch noch eine Alternative aufzeigen, falls dir das dann doch nicht so zusagt.

Kaltzonenfritteuse

Die Kaltzonenfritteuse funktioniert ähnlich wie ein Tauchsieder. Oder wenn dir das nichts sagt, wie diese alten Wasserkocher, bei denen der Heizstab unten am Boden angebracht ist. Bei dem Gerät hängt das Heizelement etwa 1 cm über den Boden. Das hat den Vorteil, dass Fremdteilchen, sprich Teigreste von der Panade auf den Boden fallen.

Sie verbrennen aber nicht, so wie das bei einer Multifunktionsfritteuse der Fall ist. Der untere Bereich des Gerätes heizt sich ja nicht auf, sondern bleibt relativ kalt im Vergleich zur Oberfläche. Genau das lässt ja der Name es bereits vermuten.

Das heiße Öl steigt nach oben und fließt dann erkaltet wieder an den Rändern nach unten. Und steigt dann wieder nach oben, sodass eine kleine Zirkulation entsteht. Heißt, das Fett ist ständig in Bewegung. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass der in Verdacht stehende Krebs erregende Stoff Acrylamid wahrscheinlich nur in kleineren Mengen beim Frittieren von Kartoffelprodukten entsteht.

Einzelteile wie Filter

Die heutigen Kaltzonenfritteusen sind bis auf wenige Ausnahmen komplett zerlegbar. Du kannst den Behälter herausnehmen, worin sich das Frittieröl befindet und dann für die Reinigung umfüllen. Sehr oft kann sogar die ganze Fritteuse problemlos komplett auseinandergebaut werden. Meistens sind dann die Einzelteile, also Deckel, Korb, Filter und Behälter, sogar für die Reinigung in Spülmaschinen geeignet.

Denkst du vielleicht, wozu brauche ich dann noch einen Fettfilter? Dieser erleichtert dir doch die Arbeit enorm. Vor allem gerade dann, wenn man eine etwas größere Menge umfüllen muss. Und so weißt du gleich, dass die gröbsten Stücke schon raus sind und sich bei der weiteren Filterung nichts zusetzen kann.

Wenn du mehr zur Reinigung des Öls wissen möchtest, schau einfach mal hier vorbei! : Welches Öl für die Friteuse?. Dort habe ich ausführlich erklärt, wie du es ganz bequem machen lassen kannst. Das erleichtert es dir, dich dann auf das Heizelement zu konzentrieren. Das kommt ja in direkten Kontakt mit dem Speiseöl, was sich dort ablagert.

Im Prinzip ist das so ähnlich wie bei alten Wasserkochern mit den bekannten Kalkablagerungen. Bei der Fritteuse haftet nicht der Kalk, sondern logischerweise Fett oder Öl an. Also solltest du das immer im Blick behalten.

Wichtig sind dabei die Hinweise des Herstellers! Du findest in der Gebrauchsanleitung nicht nur Infos zur Bedienung, sondern eben auch Tipps für die genau auf dein Gerät abgestimmten Reinigungsmethoden. Generell solltest du immer auf aggressive Reiniger verzichten. Verwende also keine Stahlwolle oder Scheuermittel. Dabei ist es egal, ob du nur die Oberfläche der Fettfritteuse säubern willst oder die Reste des Fettes beseitigen willst.

Kurzfassung Kaltzonenfritteuse

  • Kaltzonenfritteusen sind für alle gut, die auch mal größere Stücke frittieren wollen.
  • Sie sind in viele Einzelteile zerlegbar.
  • Die Geräte sind leicht zu reinigen.
  • Reste verbrennen nicht.
  • Die Füllhöhe darf nie überschritten werden!
  • Fettfritteusen setzen auf eine indirekte Hitzequelle!

Multifunktionsfritteusen / Fettfritteusen

Das bedeutet, genau da, wo du das hitzebeständige Öl einfüllst, wird die Hitze erzeugt. Anders als bei der Kaltzonenfritteuse sparst du dir die Reinigung des Heizelementes. Nachteilig ist, dass alles fest miteinander verbunden ist. Das heißt, du musst das ganze Geräte anheben, wenn du das Fett ausschütten willst.

Außer du hast etwas höherwertiges Gerät. Dort gibt es die Möglichkeit, dass du den Fettbehälter wie einen Eimer einfach nach oben herausziehen kannst. Diesen Nachteil haben mittlerweile viele Hersteller erkannt und behoben. Oftmals ist jetzt ein Abfluss eingebaut. Das Öl kann also ganz entspannt herauslaufen. Bei einigen Modellen ist zudem sogar ein Filtersystem integriert. Etwaige Fremdteilchen verstopfen deshalb den Abflusshahn nicht.

Aber Fettfritteusen können noch mehr! Du kannst sie ebenso zum Dünsten von Fisch benutzen. Ich weiß, das klingt erst mal jetzt nicht so logisch. Aber durch die stufenlos einstellbare, indirekte Heizung kannst du anstelle des Öls selbstverständlich auch Wasser erhitzen, auch ohne das es kocht.

Ich habe sogar schon gehört, dass manch einer sogar Kuchen damit gebacken haben soll. Wenn auch nur einen Kleinen, aber es soll möglich sein. Findest du das auch so toll wie ich? Schreibe mir dazu einen Kommentar! Einige Hersteller haben sogar Programme dafür. Sie bieten dir eine Auswahl an, was du alles mit dem Gerät anstellen kannst.

Kurz und knapp Multifunktionsfritteusen

  • Fettfritteusen sind wie Töpfe mit den richtigen Aufsätzen universell einsetzbar.
  • Hochwertige Produkte haben einen Deckel, der vollständig abschließt. Damit bleibt der Frittiergeruch im Inneren.
  • Ablaufschläuche findet man immer häufiger bei den Geräten.
  • Das Heizelement ist nicht sichtbar.
  • Die Reinigung muss per Hand erfolgen!

Heißluftfritteusen

Bei Heißluftfritteusen wird genau genommen nichts frittiert, sondern eher gebacken. Sie sind also eine Art Backofen mit Umluftfunktion in klein. Denn durch das Heizelement und den Ventilator werden ganz schnell 200° erreicht. Auch Tiefkühl-Brötchen kannst du damit ganz entspannt aufbacken, auch ohne vorzuwärmen.

Der Airfryer, wie er von manchen auch genannt wird, hat viele Vorteile. Du sparst dir eine Menge Strom, weil sie deutlich schneller warm werden. Der Hauptgrund für viele, die sich so ein Gerät zulegen, ist meines Erachtens der, dass im Vergleich zu Fettfritteusen bis 80 % Öl eingespart werden kann.

Aber, und das sollte auch erwähnt werden, den Geschmack der Speisen kann man nur bedingt miteinander vergleichen. Persönlich finde ich, dass das Aroma der Kartoffel erst bei selbst gemachten Kartoffelspalten und -ecken oder eben Pommes durchkommt. Die Reinigung ist auch sehr einfach. Der Behälter ist Anti-Haft-beschichtet. Meist reicht ein Abspülen mit warmem Wasser aus. Zum Schluss noch einmal alles gut mit dem Tuch abtrocknen.

Gibt es Nachteile? Wenn du auf dieses Crunchy, sprich krosse knusprige Panade steht, dann wirst du hier leider enttäuscht. Suchst du aber eine Alternative zum sparsamen und fettarmen Kochen und Backen? Dann bist du hier richtig. Denn Hähnchenschenkel werden in ihr richtig lecker.

Und mit dem richtigen Rezept kannst du auch eine knusprige Haut erzeugen. Das geht auch, ohne das du alles in Frittierfett tauchst. Wenn du hier: Hähnchen in der Fritteuse mal schaust, kommst du zu meinem Rezept für eine leckere Hähnchen-Gewürzmischung!

Schnellübersicht Heißluftfritteusen

  • Heißluftfritteusen werden auch Airfryer oder Multifunktionsfritteusen genannt.
  • Frittiert wird dabei gar nichts, sondern gebacken.
  • Du kannst mit einem Airfryer bei der Zubereitung sehr viel Öl einsparen.
  • Sie sind kleine Mini-Backöfen mit Umluftfunktion.
  • Der Innenraum wird ganz schnell warm.
  • Die Reinigung ist recht einfach wegen ihrer Anti-Haft-Beschichtung.
  • Ob sie für den Geschirrspüler geeignet sind, hängt vom Hersteller ab.

Alternativen sind Frittiertöpfe oder Bräter  

Frittiertöpfe haben ganz klar den Platzvorteil auf ihrer Seite. Wie der Name es schon sagt, handelt es sich um Töpfe. Sie sind mit einem separaten mobilen Gitter versehen. Mit ihnen kannst du genauso gut oder schlecht frittieren wie mit einer Fettfritteuse.

Einige Modelle haben auch ein Thermometer mit dabei. Somit musst du keins extra kaufen, um die ideale Temperatur hinzubekommen. Sie werden auf dem Herd erwärmt, genau so wie jeder andere Topf auch. Wenn du mehr dazu wissen möchtest, dann schau einfach mal auf unserer Seite „Frittiertopf“ vorbei. Dort wird alles ausführlicher erklärt.

Übersicht: Fritteusen

Chris

Hey ich bin der Christian Autor, Content Manager auf WirHD, dazu auch noch Hobby Bäcker/ Konditor. Hinterlasse mir doch ein Kommentar, wie dir der Beitrag gefallen hat.

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